Interview und Artikel zur Petition gegen ein Verbot von „Killerspielen“

Wie schon die Petition gegen Netzsperren landet grade auch die gegen ein Verbot von „Killerspielen“ so langsam in den Mainstream-Medien. Derzeit steht die Petition bei knapp 48500 Unterzeichnern. Golem hat ein Interview mit dem Initiator, die TAZ einen Artikel zu den Petitionen. Snip:

Golem.de: Warum greifen Politiker Computerspiele und Computerspieler - Stichwort: Killerspiele - an?

Peter Schleußer: Erstmal wäre es schön, wenn auch die Presse diesen irreführenden Begriff nicht mehr verwenden würde. Nach dem Amoklauf von Winnenden mussten die Innenminister reagieren, und ich bin mit den meisten ihrer Entscheidungen auch sehr zufrieden, etwa "die Verfügbarkeit von Schusswaffen zu begrenzen und den Schutz vor einer missbräuchlichen Verwendung zu erhöhen" und "die Medienkompetenz bei erziehungsbeteiligten Personen sowie Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken". Aber ein Verbot von Action-Computerspielen geht entschieden zu weit. Mitschuld an der Situation muss man auch der Boulevardpresse geben, die mit Computerspielen gleich einen Schuldigen für den Amoklauf zur Hand hatte und damit eine Hexenjagd ausgelöst hat.

"Ein Verbot von Action-Computerspielen geht zu weit" – Ein Gespräch mit Peter Schleußer, Initiator der Petition "Action-Computerspiele", E-Petition zeigt Erfolg
Fast 45.000 gegen "Killerspiel"-Verbot
(Danke Micha!)