Zensursula im Interview mit der Initiatorin der Petition gegen Netzsperren (UPDATE: Und wie die Zeit ihre Leser verarscht)

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[update] Oben ein Bild vom gleichen Interview in der Printausgabe mit einem unfassbaren Spin. Und offline leider nicht zu korrigieren. Ob Absicht oder nicht, sagt Dir gleich das Licht.

Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe (Danke Pantoffelpunk!)

[update] Moritz schreibt mir: „FYI im Anhang mal die fragliche Seite der Zeit: Nicht nur der falsche Teaser, nein das Interview ist auch deutlich gekürzt, und zwar recht einseitig wie ich finde. Besonders bemerkenswert ist auch der Artikel darunter, 'Ein neuer Pirat'. Unfassbar tendenziös, Herr Denso hat wohl das Wort Vorverurteilung nicht verstanden.“ Hier das PDF.

Hier der ursprüngliche Post:

Die Zeit hat Franziska Heine, die Initiatorin der Petition gegen Netzsperren, und Zensursula an einen Tisch gesetzt. Eine abschließende Meinung zum Interview habe ich mir noch nicht gebildet, halte das ganze allerdings durchaus für eine ausgewogene, faire Diskussion.

ZEIT ONLINE: Haben Sie erwartet, dass 134.000 Unterschriften genügen, um ein Gesetz zu verändern?

Heine: Was ist denn passiert? Da wird ein Gesetz kurz vor Ende der Legislaturperiode durchgepeitscht, ohne dass man auf die Gegenargumente eingeht. Das ist keine Auseinandersetzung. 134.000 Menschen wird signalisiert: Es ist uns egal, was ihr denkt. Aber diese Menschen werden nicht aufhören. Das Netz ist unglaublich politisch. Wir waren in den Ausschüssen, wir waren bei Parteitagen, wir haben mit Politikern geredet. Die Unterzeichner der Petition haben gesehen, wie Entscheidungen in der Politik getroffen werden - und das wird sie nachhaltig prägen.

von der Leyen: Das ist doch etwas Tolles

Heine: Für uns war das nicht so toll.

Netzsperren – "Ihnen ist egal, was wir denken" (Danke an alle, die's geschickt haben!)