Wiefelspütz weiß, was Sache ist in Deutschland


(Tinypic Direktpütz, via Fefe)

Dr. Wiefelspütz weiß, was Sache ist in Deutschland. Könnten wir diese Sorte Politiker bitteschon alsbald rauswählen? Wiefelspütz beantwortet übrigens grade die Fragen nach seinen geforderten Ausweitungen der Netzsperren per Cut'n'Paste wie folgt:

Der Bericht der Berliner Zeitung überrascht mich nicht nur. Ich halte den Artikel für eine bösartige Fälschung meiner Auffassungen. So etwas ist mir bislang nicht untergekommen. Der Bericht gibt an keiner Stelle meine Meinung wieder, schon gar nicht die Auffassung der SPD. Was die Berliner Zeitung mir in den Mund legt, ist nahezu komplett Schwachsinn. Keine Silbe ist von mir autorisiert. Ich werde mich baldmöglichst an die Chefredaktion der Berliner Zeitung zwecks Richtigstellung wenden. Zu dem groben politischen Unfug, den die Berliner Zeitung mir andichtet, bin ich nicht fähig.

Ich schätze allerdings, dass der Kern des „Schwachsinns“, den ihm die Berliner Zeitung „in dem Mund legt“, korrekt ist. Weil solche Aussage zu ihm passen, weil er ein Musterbeipiel ist für die Sorte Politiker, mit der wir es heutzutage zu tun haben: Großgeworden in der Schule Schröder, „medienaffin“, die geballte Faust spricht Nixonsche Bände.

Ich will von solchen Leuten nicht weiter vertreten werden. Repräsentative Demokratie schließt ein, dass man mit den Repräsenten einverstanden ist. Ich habe mit so ziemlich allen Vertretern der Politik abgeschlossen, weil sie weder die Kompetenz über, noch über eine Vision darüber mitbringen, was mich tagtäglich bewegt: Das Netz.

Wiefelspütz ist hier nur ein Stellvertreter mit lustiger Frisur, der aber den Fehler begeht, sich in allen netzpolitischen Fragen genau in die Nesseln zu setzen.

Die komplette Generation unserer demokratisch gewählter Vertreter ist, was unsere Belange angeht (Netzpolitik) komplett inkompetent. Sie verstehen nicht, worum es geht und sie zeigen keinerlei Bereitschaft, ihren Horizont zu erweitern. Die klassischen Parteien haben hier auf breiter Front versagt.

Und: Ich mag mir gar nich vorstellen, wie sehr Politiker in anderen Bereichen Inkompetenz beweisen, in Bereichen, in denen ich mich nicht auskenne. Wenn man einfach mal das FAIL-Potenzial in Sachen Netzpolitik auf andere Bereiche hochrechnet, ergibt sich ein Fail-Potenzial von nahezu 100%. Von solchen Leuten möchte ich nicht regiert werden.

Bleibt die Frage: Was wählen, morgen? Alle klassischen Parteien scheiden aus, die Grünen auch aufgrund der schon von Felix erwähnten Nähe zum Establishment. Es bleibt nur die Wahl etwas Neuem.

Und deshalb wähle ich morgen die Piraten.