Eels-Rock-Video-Mutants


(Vimeo Direkttentacles)

jAnsen meint grade in den Comments zum Octopus Dance-Video: „mmhhh... gar nicht mal so gut.“ Worüber man streiten kann. Er meint allerdings weiter: „...und leider total geklaut. und zwar vom fantastischen 'the eel'“ Und damit hat er Recht, wobei sich ja beide stark bei Chris Cunninghams Ästhetik bedienen. Aber wurscht, der Aal rockt. Unbedingt bis Minute Vier schauen (oder eben vorspulen bzw -klicken), da gehts erst richtig los.

Apropos: Vorspulen ist ja auch so ein vom Aussterben bedrohtes Wort, weil es von der ziemlich veralteten Tape- bzw VHS-Technologie stammt. Und ich überlege grade: Das Wortgebilde „skip to minute 4“ hat ja keine deutsche Entsprechung, oder doch? Man könnte ja schreiben „spring zu Minute 4“, was aber albern klingt. „Vorklicken zu Minute 4“ klingt auch doof, wäre aber wohl am richtigsten. Aber was solls: Fucking skip to Minute 4 for some sweet mutating Eels-Rock.

Die Musik kommt von Robert Clunne, das Video von Dominic Hailstone („I started my career in film doing special make up fx. Notable jobs include: Harry Potter, Come to Daddy - Aphex Twin, and making the alligator that ate Tom Cruise in that awful vampire movie.“) und ist aus dem Jahr 2004, wurde aber erst jüngst von ihm bei Vimeo hochgeladen. Snip:

A short horror film about an Eel who gets bored and comes out for a party.

The film was made in response to hearing the track 'where what' by Robert Clunne, who became a friend of mine whilst I was living in Australia.

It was produced over a six month period and cost three hundred pounds to make.
Apart from the Eel puppet, all the fx were made using selotape, bamboo, condoms and stockings. It was made deliberately low tech and low budget to see how far I could push myself.