Peter McCreadys LHC-Panoramas

cern

Fotograf Peter McCready hat ein paar Panorama-Fotos vom LHC am Start, die einen ungefähren Eindruck von den Dimensionen vermitteln, die dieser kilometerlange Ring tatsächlich hat und der reinster Tech-Porn ist. Hier ein Snip von einem FAZ-Artikel, den ich schonmal verlinkt hatte.

Plötzlich steht man inmitten des LHC-Tunnels, der irgendwo in der Ferne zu enden scheint, in Wirklichkeit aber einem riesigen Kreisbogen folgt. Etwas seitlich stehen hintereinander aufgereiht zylinderförmige blaue Rohre – die Dipolmagnete. Jeder ist fünfzehn Meter lang, einen Meter dick und 35 Tonnen schwer. „Das sind die komplexesten Komponenten der Anlage. Sie zwingen die Protonenpakete auf ihre Kreisbahn“, sagt Schmidt, der den LHC wie seine Westentasche kennt. Die Dipolmagnete beherbergen die beiden armdicken Vakuumrohre für die umlaufenden Protonenstrahlen und die supraleitenden Spulen aus Niobtitan. Letztere erzeugen ein Magnetfeld, das dem 160000-Fachen des Erdmagnetfeldes entspricht – vorausgesetzt, man kühlt sie mit supraflüssigem Helium auf minus 271 Grad.

Peter McCreadys LHC-Panoramas (via BoingBoing)