Home Sweet Home

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Zuhause einen meiner liebsten Lieblingsfilme der 80er schauen: „Wolfen“. Dahinter leuchtet meine Porno-Lichterkettendingsbums, in rot. Ein Bruchteil meiner DVD- und Comic-Sammlung stapelt sich auf dem Boden, so wie ich es mag, so ohne Regal. Gestern in meiner ersten eigenen Waschmaschine die erste Ladung Wäsche in meiner ersten Wohnung in meinem ersten Jahr in Berlin gewaschen, whoohoo!

Neulich habe ich mir Teppiche gekauft. Orangerote Zuschnitt-Reste, lose verlegt, werfen Wellen, unperfekt perfekt. Die Lavalampe leuchtet im orange-pinken Licht. Die Godzilla-Millennium-Box macht sich hervorragend. Heute mittag lies ich mir Gardinen zuschneiden, schwarz, im Kontrast zum ganzen roten Kram. Dazu diese Lichtblocklampe (ich nenne sie gerne meine „Wall of Light“), nicht im Bild, circa 100 x 50 x 15 Zentimeter gedämpftes Licht, spießiges Lichtdesign im Kontrast zum ganzen roten Puff-Kram.

Ebenfalls nicht im Bild: mein Tigerfell. Ich habe mir ein Tigerfell gekauft, kein echtes selbstverständlicherweise. Aber es liegt da auf dem orangeroten Teppich und sieht aus, wie ein Tigerfell eben aussieht. Ein Tigerfell! Porno-Puff-Design meets Ikea-Spießigkeit. Dazu haufenweise Roboter und Toys. Und eine Energiesparlampe, die kaltes, weißes Licht auf meinen knallblauen Sitzsack wirft, in dem ich manchmal sitze und ein Buch oder ein Comic lese. Knallblau, für den Kontrast, u know.

Langsam bin ich zuhause. So zuhause, dass ich sagen kann: Ich bin zuhause, in Berlin. Mit meinem Tigerfell und meinen Robotern und „Wolfen“ und meinen Comics und meinem Tigerfell und Godzilla und den Watchmen und meinem Tigerfell, aber auch mit meiner spießigen Wall of Light. And I fuckin' love it!