Opel hat ein Patent-Problem

Opel hält nicht mehr die Patente oder Rechte an den Fahrzeugentwicklungen, die vor allem das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim mit seinen mehreren tausend Mitarbeitern erbringt oder erbracht hat. (spOnline, via Fefe)

GM drängte der Meldung nach zu der Zeit, in der der heutige Europachef Carl-Peter Forster die Adam Opel GmbH führte, die weltweiten Töchter zur Übertragung der Patente und der damit verknüpften Rechte an Fahrzeugentwicklungen an eine Untergesellschaft in Delaware. Forster billigte das Geschäft im Gegenzug für die Annahme eines Schuldscheins in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, den GM bislang aber nicht beglichen haben soll. Die Zahlung der Summe stehe in Detroit derzeit nicht zur Debatte und sie reiche auch nicht aus, um Opel selbständig weiterzuführen. (heise)

Ich schmeiß mich weg. Das ist genau das, was dabei herauskommt, wenn man die Welt den Business-Kaspern überlässt. Die verschieben dann irgendwelche Rechte irgendwo hin, die Zahlungen laufen über diese andere Aktiengesellschaft, die wiederum die Patente an X hält und Y läuft einmal im Kreis und kassiert dafür von Z die Steuerersparnis, die in der Bilanz als Dingsbums verbucht wird.

Das, was Opel da grade passiert, ist Business-Bullshit in seiner reinsten Form, das ist nicht mehr Mismanagement, das ist Dismanagement. Boa, was für Pfeiffen, ich lach' mich tot.