M.C. Escher vs. Finanzkrise

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Mark McHugh hat's raus: Die Kunstwerke von M.C. Escher sind tatsächlich keine Kunst, sondern ökonomische Modelle! This is brillant!

M. C. Escher - Economist (via Neatorama)

Passend dazu hier der Finanzkrisen-Rant von Plomlompom: Finanzkrise, fuck yeah!

These: Die Finanzkrise ist eine gute Sache. Sie streckt Platzhirsche nieder, baut veraltete Industrie ab, schrumpft Zahnräder in größere Flexibilität.

Warum feiern wir nicht, dass niemand mehr Autos kaufen will? (Nachhaltigkeit.) Lasst die jammernde Autoindustrie verrotten. Einem schwarzen Loch sollte man kein Geld in den Rachen werfen. (Schaeffler, Opel.) Hier sollte man kein anachronistisches Subventionsloch aufreißen (wie zuvor den Steinkohlebergbau). Dasselbe: Papierdruck-Zeitungen. Lieber in Neues investieren; da, wo der Impuls ist.

High-Tech dagegen, das Computerzeitalter z.B., sieht nicht so aus, als würde es zusammenzubrechen (späte Rache der alten Dotcom-Blase an den ‘echten’ Werten). (Apple verkauft mit Rekordquartalsergebnissen seine iPhones und MacBooks, angeblich Rezessions-inkompatible Luxusprodukte. [...]

Säbelt die Finanzkrise mit Wegkürzung des Alten Entfaltungsraum für das Neue zurecht? Neue Wirtschaftsstrukturen stehen bereits in den Startlöchern, um das freigeräumte Spielfeld zu übernehmen. (Open Source. Endnutzer-3D-Drucker.) Alte Sicherheiten geraten ins Wanken (klassische Arbeitskultur und die damit verbundenen Sozialversicherungssysteme; Informationsverknappungsindustrie: Copyright-Kartelle), aber an Ersatzstrukturen zu Menschengunsten wird bereits gebrütet (selbstbestimmtes Arbeiten und bedingungsloses Grundeinkommen? Intelligenzproduktion durch Informations-Sharing?).