Monty Python verkaufen 23.000% mehr tote Papageien durch free Content


(Youtube Direktargument)

Im November 2008 starteten Monty Python ihren Youtube-Channel (oben die frisch hochgeladene „Argument Clinic“ von The Secret Policeman's Balls), weil sie die schlecht gerippten Clips nicht mehr sehen konnten. Im Gegenzug wollten sie von den Leuten, dass sie DVDs kaufen.

None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies & TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years.

Diese Rechnung ist mehr als aufgegangen. Snip von Mashable:

Despite the entertainment industry’s constant cries about how bad they’re doing, it works. As we wrote yesterday, Monty Python’s DVDs climbed to No. 2 on Amazon’s Movies & TV bestsellers list, with increased sales of 23,000 percent.

Selbstverständlich ergibt sich hier genau das gleiche Problem, wie bei Radiohead und NINs Aktionen: Die Pythons haben vielleicht eine noch größere Fanbase als beide Bands zusammen, aus dieser Position heraus ist es furchtbar leicht, seinen Kram zu verschenken und trotzdem Geld damit zu machen, was so für Newcomer nur schwer möglich ist.

Das gern gebrachte Argument („I'd like to have a argument!“) allerdings, nachdem Bands vom Engagement der Plattenfirmen (oder die Pythons vom Engagement der BBC) profitierten und ihnen dann fieserweise den Rücken zukehren, lasse ich nicht gelten, denn die Labels bzw. die BBC haben ihrerseits selbst gehörig vom Talent der Bands/Pythons profitiert. Diese Rechnung ist beglichen.

Anyway, this is just contradiction.

Can Free Content Boost Your Sales? Yes, It Can (via BoingBoing)

[update] Jonas meint:

Dafür gibt es auch einfachere Erklärungen:
Amazon hat die Preise für Python-DVDs RADIKAL reduziert:

http://www.amazon.co.uk/s/?url=search-alias%3Ddvd&field-keywords=monty+python&x=0&y=0