Eure Top-Alben 2008

Gepostet vor 8 Jahren, 7 Monaten in #Misc #Music #Lists

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Ich habe mich 2008 nicht sehr mit Musik beschäftigt, die meisten Neuerscheinungen sind an mir vorbeigerauscht, weshalb es von mir dieses Jahr keine Topliste geben wird. Ich muss allerdings sagen, dass einige der Sachen, die Ihr da in die Top20 gevotet habt, beim ersten Hören ganz und gar wunderbar sind – die Fleet Foxes etwa. Aber was soll dieses Volbeat auf der 19? Und zweimal wurden, Achtung, this one is NSFW!, Nickelback genannt. Nickelback! In diesem Blog herrscht allerstrengstes Chd Krgr-Verbot. Egal, mit dem Rest kann ich gut leben, sogar mit Peter Fox auf der Eins, weil: das war ja eh klar.

1. Peter Fox - Stadtaffe
Ist zwar absolut nicht mein Sound, was Peter Fox oder eben auch Seeed da machen, aber ich erkenne das an, gut gemachter Pop mit Beats und sicher alles andere als schlecht. Nur eben nicht meine Baustelle.

2. Bloc Party - Intimacy
Hat mich doch etwas gewundert, dass es die letzte Bloc Party so weit nach vorne geschafft hat, weil es ja schon die sperrigste aller Bloc Party-Alben ist (wobei sperrig bei Bloc Party ja nicht wirklich sperrig bedeutet).

3. Fleet Foxes - Fleet Foxes
Ich kannte das Album bis eben nicht, muss aber beim ersten Durchhören sagen, dass es mir ausnehmend gut gefällt. Ein bisschen Okkervil River, dazu ein wenig Midlake und British Sea Power. Toll!

4. Kings of Leon - Only by the night
Viele Leute denken, die Kings of Leon hätten seit dem ersten oder zweiten Album keine gute Musik mehr gemacht. Ich gehöre nicht zu diesen Leuten und finde, die Jungs haben sich konsequent und in die richtige Richtung weiterentwickelt. Hin zum Pop, ohne in die Fettspur zu treten, die die Killers hinterlassen haben (die nach dem ersten Album tatsächlich keine gute Musik mehr gemacht haben). Klasse Album, großer Pop-Rock, so wie er sein soll.

5. Metallica - Death Magnetic
ich sag's mal so: Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich das Album letztes Jahr überhaupt einmal kompletto angehört habe. Auch 'ne Aussage.

6. Portishead - Third
Drölf Jahre nach dem zweiten Meisterwerk hier das dritte Meisterwerk, nicht mehr, nicht weniger. Gehört eigentlich auf die Eins, ist dazu aber vielleicht eine Spur zu anstrengend.

7. MGMT – Oracular Spectacular
MGMT haben mit Oracular Spectacular den einzigen Longplayer abgeliefert, den ich oft und ausgiebig neben „Third“ gehört habe und würde wahrscheinlich bei mir auf der Eins landen, sich dabei aber gehörig mit Portishead streiten.

8. Deichkind - Arbeit nervt
Auch nicht meine Baustelle, der Sound, aber noch eher als Peter Fox weil: Weniger Reggae-beeinflusst. Und Reggae, das wissen wir ja alle aus dem Physikunterricht, Reggae geht gar nicht. Deichkind mit ihren Prolo-Rap-Electro gehen mir da schon besser rein, ist aber eben nicht wirklich mein Dings.

9. Hot Chip - Made in the Dark
Tolle Platte, genauso gut wie der Vorgänger, vielleicht sogar eine Spur besser, auch ohne ein „And I Was A Boy From School“, dafür mit dem unglaublichen „Don't dance“ und von „Ready for the floor“ und „One pure thought“ fange ich erst gar nicht an. Wunderbar!

10. Santogold - Santogold
Der auf Indie gebürstete Pop-Rock von Santogold ging mir nicht wirklich rein. Zu grobschlächtig irgendwie, vielleicht konnte ich aber auch nur mit dem Gejaule der Sängerin nichts anfangen. Wahrscheinlich letzteres.

11. Kettcar - Sylt
An Kettcar habe ich nach dem Debut komplett das Interesse verloren. Taugt „Sylt“ was? (Überflüssige Frage, eigentlich, siehe Platz in der Liste.)

12. NIN – Ghosts I-IV
Ich kann mit dem Sound von NIN nichts anfangen, fand ihre Internetz-Aktionen aber dennoch super. Selbstverständlich. Deshalb muss ich das Album aber nicht anhören, oder?

13. The Ting Tings - We started nothing
Für die Ting Tings gilt irgendwie das gleiche wie für Santogold, man muss nur das grobschlächtig durch zuckersüß ersetzen. Irgendwie nö, Indie mit zuviel Süßkram und Disco. Hatte ich einmal gehört und verdrängt.

14. Tomte - Heureka
Hierfür kriege ich jetzt sicherlich Haue, aber: Ich habe das neue Tomte-Album noch nicht gehört. Ob es was taugt, frage ich lieber nicht.

15. Vampire Weekend - Vampire Weekend
Wäre bei mir wahrscheinlich auf Platz Drei gelandet, das Debut von Vampire Weekend. Wunderbar frischer Sound, der Paul Simons Graceland mit modernem Indie-Pop verheiratet. Ganz, ganz wunderbar!

16. Get Well Soon – Rest Now weary head you will get well soon
Der Art-Rock von Konstantin Gropper kam mir ein bisschen zu arty-farty daher, ein bisschen zu angestrengt. Danach hatte ich Get Well Soon vergessen und wahrscheinlich habe ich eine tolle Platte verpasst.

17. Lykke Li - Youth Novels
Es ist ein bisschen strange, aber genau das, was ich an den Ting Tings nicht mochte, mag ich bei Lykke Li. Zuckersüßer Pop. Muss was mit der Stimme zu tun haben, jede Wette.

18. Sigur Rós - Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust
Auch wenn das Konzept Sigur Rós ein bisschen durch ist, wie ich finde, so schaffen sie immer noch einen einzigartigen Sound, absolut innovative Klanglandschaften und alleine das hat meine Anerkennung. Tolles Album, auch wenn „()“ unnerreicht ist.

19. Volbeat – Guitar Gangsters & Cadillac Blood
Was habt Ihr Euch denn bitteschön hierbei gedacht, hm?

20. Motörhead: Motörizer
Lemmy geht ja sowieso immer. Ich hab' das Album hier ungehört rumfliegen, weiß aber auch so wie es klingt. So wie immer: Gut. (Aber in meiner Topliste, wenn ich eine machen würde, wäre es wahrscheinlich nicht dabei.)

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