Die Soziologie des Deejayings

Gepostet vor 7 Jahren, 6 Monaten in Misc

Die Bundeszentrale für politische Bildung nimmt sich endlich dem Thema Techno und Deejaying an. Und das ganze liest sich genau so amüsant, wie man sich das denkt. Am unterhaltsamsten fand ich den Text über den „Arbeitsplatz des DJs“, aber auch der Rest liest sich sehr... strange.

Der Arbeitsplatz des DJs befindet sich auf der so genannten "DJ-Bühne", einer im Verhältnis zur Tanzfläche zumeist leicht erhöhten Plattform am Rande derselben, die dem DJ und den Tanzenden eine relativ gute Sicht auf einander ermöglicht. Die DJ-Bühne wird dominiert vom so genannten "DJ-Pult", einem in der Regel tischhohen Gestell mit einer ebenen Arbeitsfläche. Darauf ist, normalerweise mittig, ein Mischpult mit zahlreichen Drehknöpfen und Schiebereglern ("faders") angeordnet, mittels derer beim Mischen das Klangbild und die Lautstärke zweier Musikstücke ("tracks") angeglichen bzw. abgestimmt, das heißt klanglich gefiltert, werden kann. Links und rechts vom Mischpult befindet sich normalerweise jeweils (mindestens) ein Plattenspieler mit einem "Pitchregler" (oder "pitcher") zum Beschleunigen und Verlangsamen der Laufgeschwindigkeit der jeweiligen Platte.

[...]

Sieht man von relativ neuen, quasi-sakralen Star-Inszenierungen[3] ab, dann fällt auf, dass der DJ sich so gut wie nie allein auf der Bühne aufhält, sondern typischerweise von einer mehr oder weniger großen Anzahl von Personen umgeben ist. Dabei handelt es sich zum einen um ablauftechnisch funktionale Personen am Pult (Stage-Manager, Ton-Techniker, Licht-Techniker, Reparaturdienstleistende, logistisches Personal), zum anderen um ablauftechnisch nicht-funktionale Personen ("Freunde", Freunde von "Freunden", andere DJs, Freunde anderer DJs; Leute, die niemand kennt, die aber nicht weiter stören; Personen, die einfach unbedingt einmal auf die Bühne wollen usw.), und schließlich um ablauftechnisch dysfunktionale Personen am Pult (motorisch unkontrollierte Personen, aggressive Personen, belästigende Personen - kurz und mit den Worten von DJ Hardy Hard - bürgerlich Kay Lippert -: "Nerver und Frager").

Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ (via Netzpolitik)

Tags: DJing Weird

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