Wie Comic-Strips ohne Tageszeitungen überleben

Die New York Times hat einen sehr interessanten Artikel über Distributoren von Comic-Strips, die ihr Geschäft an die sinkenden Auflagen der Tageszeitungen anpassen müssen, um zu überleben. Unter anderem wird die komplette Verfügbarmachung aller (!) Peanuts-Strips durch die Website Comics.com erwähnt, die ich ja damals fast gebloggt hätte, wenn die Website nicht so furchtbar und praktisch unnavigierbar wäre.

Ich weiß zwar nicht, wie Comic-Strips für lau online das Geschäftsmodell Comic-Verkaufen retten können, aber das Problem ist ja nun nicht wirklich ein neues, siehe Musik-Industrie. Im Gegensatz zu Musikern können Comic-Zeichner aber nur sehr schwer live auftreten und die Fans sind auch lange nicht so emotional gebundet, als dass sich Merchandising in der Breite wirklich lohnen würde.

Aber eigentlich bin ich zwischen den Jahren eher viel zu faul, um mir da jetzt wirklich Gedanken darüber zu machen. Nächstes Jahr wieder. Snip von der NYT:

comics

IN many ways, Stephan Pastis is living his dream. In 2002, after years of frustration, he quit his job as a lawyer to pursue cartooning. Today his daily strip, “Pearls Before Swine,” appears in more than 500 newspapers. He says he answers his fan mail “in groups of 100.”

Nevertheless, he can’t help worrying.

“Newspapers are declining,” he says. “For a syndicated cartoonist, that’s like finally making it to the major leagues and being told the stadiums are all closing, so there’s no place to play.”

Lisa Wilson, senior vice president of syndication for United Media, which distributes “Pearls Before Swine” through its United Feature Syndicate, says simply: “The newspapers’ economic challenges become ours.”

The Comics Are Feeling the Pain of Print (via Digg)