Hipster is dead (is it?)


(via Stylespion)

Das hier ist ein superunterhaltsames Video über dieses alte Thema: Hipster. Junge, dynamische, unrasierte Menschen mit ungewaschenen Haaren, die Adbusters neulich schon für tot erklärten:

We’ve reached a point in our civilization where counterculture has mutated into a self-obsessed aesthetic vacuum. So while hipsterdom is the end product of all prior countercultures, it’s been stripped of its subversion and originality.

Ich bin mir da nicht mehr so sicher wie die Adbusters, mir fehlt aber grade die Zeit, um den Gedanken auszuformulieren, nur schnell: früher habe ich regelmäßig gegen die Business-Kasper gewettert und mir erscheint es nicht besonders schlüssig, die jungen, hippen Leute mit diesen in einen Topf zu werfen. Na klar, sie haben alle tierisch viele Projekte am laufen, die allesamt nach zwei Monaten nur noch dahinsiechen. So fucking what? Mir ist kreativer Try and Error tausendmal lieber als konservatives „Lieber mal abwarten und was mit Substanz machen“. Substanz ergibt sich nämlich nicht aus dem Abwarten, sondern aus dem Versuch und dem Glück, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort einfach da ist. Und dabei ist es ziemlich wurscht, ob man zu enge Jeans und bedruckte Shirts und zu große Sonnenbrillen trägt. As long as you create.