On my way home

Grade eben frisch geduscht, die Butze aufgeräumt, damit der Wohnungsinhaber nicht allzusehr umkippt, wenn er wiederkommt, den Wäscheständer und -korb seinem Besitzer zurückgebracht, die drei leeren Bierflaschen entsorgt, den Müll runtergebracht, den Schlüssel und die unangebrochenen Süßigkeiten beim Mitbewohner abgegeben, ein paar Comics mitgenommen, ein paar Comics dagelassen, eine Nachricht geschrieben („Ich hab ein paar Comics mitgenommen, ich hab ein paar Comics dagelassen“), Gepäck gepackt, noch eine geraucht, Bett gemacht und die Elektronik wieder so hergerichtet, wie ich sie vorgefunden habe. Jetzt verlasse ich die Wohnung, esse den vorerst letzten Döner bei meinem Türken um die Ecke und fahre zurück in mein 3000-Seelen-Kaff, was nach zwei Wochen Berlin garantiert ein Kulturschock wird. Jede Wette.

Stimmt es, dass es sein muss? Ist für heute wirklich Schluß? Heute ist nicht alle Tage, ich komm' wieder, keine Frage! Und dann, um zu bleiben.