Dead Set, der Wahnsinn!

Ich habe mir heute endlich die komplette Serie „Dead Set“ angesehen, über die ich vor ein paar Tagen schonmal etwas geschrieben hatte, und die ist schlicht der Wahnsinn. Mein komplett begeistertes Review habe ich eben bei den F5 gepostet. Unbedingter Anschau-Befehl!

Die aktuelle Big Brother-Staffel in England, grade hat Pippa den Container verlassen und wird von der Menge gefeiert, sitzt danach im Studio für das erste Interview, als Zombies die Szene überrennen, während die restlichen Kandidaten zu Mikas Feelgood-Hit of last Summer „Grace Kelly“ Schampus saufen. Produzent Patrick und Pippa können sich in einen Aufenthaltsraum retten (und werden dort eine ganze Weile ausharren müssen, was ein paar… unangenehme Folgen haben wird) und Kelly die Assistentin kämpft sich durch die Untoten, alle anderen werden angeknabbert oder gleich ganz aufgegessen. Die Kandidaten haben natürlich keine Ahnung von der Sauerei da draußen – bis sich Kelly in ihren Container retten kann. Und das ist erst der Anfang.

Ich hatte über diese Serie schon vor ein paar Tagen bei mir geschrieben, bin aber erst heute dazu gekommen, mir den ersten Teil anzuschauen. Nach diesem war ich so begeistert, dass ich mir sofort alle anderen Folgen besorgen musste und ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Diese Serie, die mittlerweile auch als Feature-Film (in England) auf DVD erschienen ist, ist das mit Abstand beste Stück Fleisch, das mir dieses Jahr auf den Teller gekommen ist. Und das trotz des schicken Zombie-Strippers und des (sowieso leicht verunglückten) Diary of the Dead. Ich behaupte sogar mal ganz frech: der beste Zombiefilm seit Shaun of the Dead. Oder sogar dem Dawn-Remake.

Dead Set