Die fünf beängstigendsten Horror-Filme

Ben Greenman vom New Yorker Magazine hat seine fünf beängstigendsten Filme festgehalten. Immerhin versieht er seine Headline mit einem Fragezeichen, denn anhand dieser Liste lässt sich nämlich nicht feststellen, dass Ben Greenman beängstigende Filme kennt, sondern nur, dass er anscheinend nicht viele Filme gesehen hat. Seine Liste geht so:

1. „Texas Chainsaw Massacre“ Tobe Hooper (1974)
2. „The Silence of the Lambs“ Jonathan Demme (1991)
3. „The Body Snatcher“ Robert Wise (1945)
4. „Night of the Hunter“ Charles Laughton (1955)
5. „Mulholland Drive“ David Lynch (2001)
(The Five Scariest Movies Ever?, via BoingBoing)

David Lynch ist natürlich immer sehr WTF, „Night of the Hunter“ ist großartig, genau wie „Silence of the Lambs“... aber beängstigend? Das geht anders. Und zwar so:

1. „The Haunting“ („Bis das Blut gefriert“, 1963, Robert Wise)
Dieser Film ist bis heute mein Lieblingsfilm aus dem Horror-Genre, lebt alleine von der Spielerei mit Licht und Schatten, die Effekte beschränken sich auf Soundeffekte und all das ergibt eine der fiesesten Szenen aller Zeiten, in der die Leinwand größtenteils schwarz bleibt. „Wessen Hand habe ich gehalten?“

2. „The Exorcist“ („Der Exorzist“, 1973, William Friedkin)
Eine Liste der beängstigendsten Filme ohne den Exorzisten? Das geht gar nicht, denn der Exoszist ist bis heute purer Psychoterror und bricht mit sovielen Konventionen, die auch 2008 noch die gleiche Wirkung entfalten, wie 1973, als die Leute schreiend aus dem Kino gerannt sind.

3. „Freaks“ („Freaks“, 1932, Tod Browning)
Absoluter Horror-Klassiker mit echten siamesischen Zwillingen, lebenden Torsos und Zwergen. Er erzählt die Geschichte von der Zirkusartistin Cleopatra, die einen der Freaks des Geldes wegen heiratet und versucht, ihn umzubringen. Die Rache der Freaks ist eine der fiesesten Szenen der Filmgeschichte.

4. „Alien“ („Alien“, 1979, Ridley Scott)
Facehuggers, Aliens, Chestburster. Nuff said.

5. „Invasion of the Body Snatchers“ („Die Körperfresser kommen“, 1979, Philip Kaufman)
Diese sich langsam immer weiter steigernde Paranoia, die Beklemmung, die Entfremdung und ganz am Ende der ikonographisch verzerrte Donald Sutherland, ein echter Klassiker des Angst-Kinos.