Filmförder-Aktion „Filmpate für Mirna“

Thomas vom (sehr empfehlenswerten) Filmtagebuch hat mich eben wegen einer Filmförderung angeschrieben, die über das Web koordiniert wird. Die Dokumentation dreht sich um einen Koch, eine in den Wirren des Bürgerkriegs zwischen Serbien und Kroatien verlorene Liebe und eine Reise in die Vergangenheit. Ich finde das alles mehr als herzig und werde meine 50 Euro diese Woche noch überweisen, Bankdaten gibts im Blog zum Film.

Gedreht werden soll: Ein Dokumentarfilm. Aus dem wahren Leben. Die Zeit drängt. Es fehlen 15.000 Euro. Wir brauchen jede Hilfe.

Die Mühlen der Filmförderung mahlen langsam. Und gerade die guten Geschichten aus dem wahren Leben sind es, für die die Fördermaschinerie hoffnungslos zu langsam mahlt. Zum Beispiel im Falle der Geschichte des Kochs Milosch in Serbien, der 1991 wegen des Bürgerkriegs Kroatien verließ und dabei auch seine Liebe Mirna zurück lassen musste, ohne dass sie ihm seither je aus dem Sinn gegangen wäre. Und der nun die Möglichkeit hat, in Zagreb ein Restaurant zu eröffnen - und somit auch, nach Mirna Ausschau zu halten.

Mein Freund und Arbeitskollege Wolfang Reinke, dessen Film Nicht Böse Sein! zuletzt mit viel Kritikererfolg im Kino lief, plant, den Verlauf dieser Geschichte dokumentarisch festhalten.

Nur: Das Budget muss in zwei Wochen stehen. Benötigt werden 15.000 Euro. Viel zu wenig Zeit für einen Förderantrag.

Aber: Viel Zeit für eine vielleicht viel zu verrückte Idee. Gemeinsam suchen wir nach Filmpaten, die mit 50€ (und gerne mehr) einspringen und diesen Film fördern wollen, die diese Geschichte fördern wollen.

Filmförder-Aktion „Filmpaten für Mirna“ (via Filmtagebuch)