Fuck Under

Oh, wie ich das hier hasse: man surft eine Weile im Web, klickt mal hier, mal da und bewegt dann mal schnell das Browserfenster, nur um festzustellen: da hat sich ein Pop Under eingeschlichen. Pop Unders sind die wohl niedrigste Form der Werbung im Netz, noch vor Flash Layern, Pop Ups und auch vor Spam. Klassischer Spam ist zwar auch Mittel der Wahl für Menschen, die den Intelligenzquotienten eines Wurms aufweisen; Marketingtanten, die ein Pop Under als Werbemittel einsetzen, sind dann aber nochmal eine Stufe darunter. Pop Unders sind wie Spam, nur nicht offensiv und gradeheraus, sondern leise schleichend durch die Hintertür. Jede Firma, die Pop Unders einsetzt, steht bei mir sofort auf der absoluten No Go-Liste, haben bei mir sofort das Image einer betrügerischen Briefkastenfirma, wohingegen ich Spammer „nur“ als Idioten wahrnehme. Pop Unders sind das heuchlerische Equivalent zum schleichenden, leicht gebeugt laufenden, hinterfotzigen Denunzianten, die niederste aller Werbeformen, der Werbezettel, der nicht im Briefkasten, sondern von Einbrechern direkt auf den Tisch gelegt wird. Fickt Euch, Pop Unders und alle, die sie einsetzen.

Wollte ich nur mal gesagt haben.