Ich habe das Horrorfilm-Gen, ernsthaft!

Als ich, hm, mit 12 oder 13 oder so, als ich damals das erste mal „Dawn of the Dead“ sah, whooohoo! Das war endlich mal ein Horrorfilm nach meinem Geschmack. Und als ich diesen Film dann ein paar Wochen später einem Kumpel zeigt, lief der in der ersten, tatsächlich in der allerersten Zombie-Zubeiß-Szene (die Schulter, die Schulter!) grün an und lief aufs Klo. Gekotzt hat er nicht, aber er war kurz davor. Eine Reaktion auf so ein bisschen läppisches Fleisch, die für mich ganz und gar unverständlich war, aber hey: der hatte ja auch einen AtariST und war mit meinem C64 also ganz und gar unkompatibel. Und jetzt weiß ich endlich, warum: es gibt tatsächlich ein Gen für Horrorfilme, und nein: das ist kein Scherz, sondern das haben Wissenschaftler an der Uni Bonn herausgefunden.

Scientists say different versions of a single gene linked to feelings of anxiety can explain the way in which some people simply cannot abide such movies, while others enjoy the suspense and the gore.

The findings may explain why it is that over the past 35 years people have had wildly different reactions to the classic horror film, The Exorcist.

While many screamed and some even fainted in cinemas at scenes of spinning heads and shaking beds, others simply laughed.

A particular variant of the 'COMT' gene affects a chemical in the brain that is linked to anxiety, they have found.

Wenn ich also das nächste mal bei Braindead über den Gartenzwerg im Torso oder die lebenden Därme lachen muss, dann weiß ich auch warum.

Horror film gene that makes some scream while others laugh (via io9)