Welche Musik hören welche Sickos?

Eine Studie in Australien hat ein paar nicht besonders überraschende Ergebnisse aufzuweisen. Und zwar, dass Leute mit bestimmten Neigungen (zu Kriminalität, Depressionen oder Drogengemissbrauch) auch bestimmte Musik-Genres bevorzugen. Was sich erstmal anhört, wie eine Menge Schwachsinn, ist auch welcher. Nur nicht ganz so großer, wie man annehmen möchte, denn immerhin schreiben sie: „But it's important to point out that music doesn't cause these behaviours. It's more a case of teenagers who may have a mental illness or are involved in these antisocial behaviours being drawn to certain types of music.“. Die Studie schlägt Ärzten dann aber allen Ernstes vor, Teenager nach ihrem Musikgeschmack zu fragen und den in die Diagnose einfließen zu lassen. WTF?!

WHAT STUDIES SAY ABOUT YOUR SOUNDS:
POP: Conformists, overly responsible, role-conscious, struggling with sexuality or peer acceptance.
HEAVY METAL: Higher levels of suicidal ideation, depression, drug use, self-harm, shoplifting, vandalism, unprotected sex.
DANCE: Higher levels of drug use regardless of socio-economic background.
JAZZ/RHYTHM & BLUES: Introverted misfits, loners.
RAP: Higher levels of theft, violence, anger, street gang membership, drug use and misogyny.

Da ich also auf Pop, Metal und Dance stehe (Wo ist eigentlich Indie? Und Emo?) bin ich konformistisch, übermäßig verantwortungsvoll (ha ha!), rollenbewusst, habe sexuelle und Akzeptanz-Probleme, tendiere zu Selbstmord, Depression, Drogenmissbrauch, Selbstverstümmelung, Diebstahl, Vandalismus und ungeschützten Sex. Wow. Sie haben natürlich in jedem einzelnen Punkt Recht.

Link (via Digg)