Liebes Berlintagebuch,

Nachdem ich mir vorhin Wall-E mit Batz und Nilz angesehen hatte, zu dem ich später noch ein oder zwei Sätze schreiben werde („Haaaach“ mit genau drei Minuspunkten bei ungefähr 100 Pluspunkten), war ich mit Nilz noch ein paar Pint trinken und über Comics und Frauen und Filme und Blogs und Zeugs schwatzen. Und als uns die überaus süße Bedienung des Irish Pubs schließlich an die frische Luft gesetzt hatte (wo wir zwar ohnehin schon die ganze Zeit saßen, aber „rausschmeißen“ klingt so eklig), latschten wir von U-Bahn-Haltestelle zu U-Bahn-Haltestelle, ich führte zwischendrin nochmal einen „Where the Hell is René“-Dance auf (den Ihr garantiert zu sehen kriegt, leider), nur um überall festzustellen, dass keine Bahn mehr fuhr, zumindest nicht in meine Richtung (Pankow, da wo die Flugzeuge 10 Meter über meinem Bett runterkommen). Scheiße.

Schließlich wurde es mir zu bunt und ich meinte: „Dicker, mir reichts, ich nehm ein Taxi“. Sprachs, wir verabschiedeten uns und ich stieg zu einem grauhaarigen Ex-Hippie ins Auto, nur um mit runtergelassenen Fensterscheiben und bis zum Anschlag aufgedrehtem „Whole lotta Love“ von Led Zeppelin durch Berlin zu heizen (Zitat: „Ich hör' gern' laut“).


(Youtube Direktlove)

Ich liebe diese Stadt, obwohl ich nicht hier wohne. Vielleicht auch, weil ich nicht hier wohne. Aber das stellt sich irgendwann sowieso noch raus.