Rasenmähen ist toll, Tannen sind dagegen wirklich beknackt

Wo wir ja schonmal dabei sind, hier so ein paar grundsätzliche Dinge zu klären, wie zum Beispiel, dass die Farbe Grün total doof ist, muss ich ja auch mal sagen: Rasenmähen ist super. Rasenmähen hat etwas superdestruktives, wenn man mit dem rotierenden Scheren da über die unschuldigen Grashalme fährt und dabei auch manchmal 'nen kompletten Busch plattmachen kann. Yeah, da fliegen die Fetzen im wahrsten Sinne des Wortes. Rasenmähen ist klasse und ich mähe, seit ich mit dem mähen angefangen habe, in Spiralform.

Ich setze immer (IMMER!) rechts unten an der ja doch meist rechteckigen Rasenfläche an und arbeite mich nach oben, dann nach links (ach!), nach unten und von dort wieder zum Ausgangspunkt. Dann das ganze Spiel von vorne. Der Vorteil dieser Methode ist folgender: durch die immer kürzer werdenden Laufwege (man hat ja immer schon einen Teil des Weges gemäht, der ab der ersten Runde vor einem liegt), stellt sich die Illusion von weniger Arbeit ein. Ist zwar Quatsch, ist aber nicht so spießig wie die Streifenmethode. Die kann ja jeder.

Was übrigens beim Mähen völlig beknackt ist, sind Teile des Rasens, der durch eine Tanne links und ein Metallgeländer rechts versperrt ist. Da muss man dann durch, weil man ist ja ein gründlicher Rasenmäher. Und wenn man dann nur ein Shirt anhat und die Tannennadeln heute ungünstig geschlafen haben, dann geht man aus der Aktion mit einem zerstochenen Arm voller Pusteln hervor. Deshalb bin ich für die Ausrottung der Tanne und die Platzierung einer entsprechenden Lobbygruppe im Bundestag. Gebt mir eine Kettensäge, dann mach ich dem Vieh den Gar aus und ja: mir ist es völlig wurscht, dass es dann keine Weihnachtsbäume mehr gäbe. Die Leute können sich ja Palmen mit Lametta behängen, das funktioniert garantiert auch prima.

Tannenbäume sind das letzte, außerdem sind sie grün. Und Rasenmähen ist super. Nur damit das auch mal geklärt wäre.