Fick Dich, Junta!

Angesichts der Lage in Birma/Burma/Myanmar bleibt einem als westlicher Beobachter ja nur das Hände-über-dem-Kopf-zusammenschlagen und OMG-Gemurmel, weil wirklich tun kann man ja nix. Leider. Selbst wenn man wollte und über die Mittel verfügte und da einfach mal hinflöge: man würde ja ausgewiesen werden, weil die dort annehmen, man wäre ein Arschloch. Als Blogger bleibt einem da eine Möglichkeit mehr, man kann nämlich seinen (gelinde gesagt) Unmut äußern. Dies will ich hiermit tun.

Fick dich, burmesische Junta, Bürokratenschweine, paranoide Wichser, elende, korrupte Aasgeier, die sich nicht saudoof dabei vorkommen, ihre eigenen Namen auf fremde Namen zu pinseln. Sowas läuft hier im Internetz unter Content-Klau und ich bin geneigt, ausnahmsweise mal den französischen und amerikanischen „friedlichen“ Invasionsplänen zuzustimmen. Fick dich, Than Shwe, Du elendes Arschloch, das lieber mit ansieht, wie sein Volk verreckt, als das es diese furchtbar fiesen Katastrophenhelfer ins Land lässt. Fick Dich! Links muss ich nicht setzen, Ihr wisst alle, worum es geht. Und viel trauriger ist es, dass man als Außenstehender nichts tun kann. Nichts.

Es ist eines, wenn burmesische Mönche gegen ihre Regierung aufstehen. Damals habe ich die Blog-Aktionen eher kritisch beäugt und habe nicht teilgenommen, war ich mir doch bewusst, dass solche Aktionen auch aufgrund des extrem schnelllebigen Wesens des Webs genau keinen Effekt haben würden. Es ist etwas anderes, wenn dieselbe Regierung ihr Volk aufgrund einer teilweise selbstverschuldeten Katastrophe sterben lässt. Ich kann da als Blogger nicht viel dran ändern, aber ich kann etwas schreiben. Dieses Posting dient also vor allem meinem drängenden Bedürfnis, folgende Worte zu äußern:

Fick dich, burmesische Junta, Bürokratenschweine, paranoide Wichser, elende, korrupte Aasgeier.

Das ist alles, was ich dazu schreiben kann. Viel fundiertere Analysen des Themas mit einem niederschmetternden Fazit gibt es beim Spiegelfechter:

Das korrupte und paranoide Regime in Myanmar, das gerade eben an einer Wahlfarce zur Bestätigung einer Verfassung arbeitet, hat zweifelsohne keine Berechtigung mehr, sein Volk zu knechten. China möge der Junta anbieten, nette Villen am Jangtse zu beziehen und gemeinsam mit der UN könnte man an einen Wiederaufbau des Landes arbeiten und eine Regierung, die vom Volk bestellt wird, mit der Ausarbeitung einer neuen Verfassung betrauen. China könnte sein Gesicht wiedererlangen und Bush könnte als Präsident in die Geschichte eingehen, der wenigstens ein einziges mal etwas für die Welt getan hat, das den Menschen hilft. Leider wird dies ein Wunschtraum bleiben und Myanmar blickt auf eine epische Katastrophe, die wohl in einer blutigen Revolution enden wird.

Mir bleibt angesichts dieser Tatsachen nur eine Wiederholung: Fick dich, burmesische Junta, Bürokratenschweine, paranoide Wichser, elende, korrupte Aasgeier.

Fick Dich, Junta!