It's Iron Man!

Ich gehe jetzt erstmal in die Wanne und lese „Iron Man - Extremis“ von Warren Ellis und Adi Granov, schaue mir nachher noch den Animationsfilm „The Invincible Iron Man“ (auf Youtube in neun Teilen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) an und bei den Filmfreunden habe ich eben aufgeschrieben, was ich von der „Iron Man“-Verfilmung halte. Wahrscheinlich hab ich schon morgen die Schnauze voll von Superhelden in Eisenrüstungen.

Kommen wir erstmal zu alldem, was „Iron Man“ richtig macht:

1.) Robert Downey Jr. ist die Idealbesetzung für Tony Stark. Er spiel den erst zynischen, dann geläuterten Milliardär mit einer Spielfreude, die schlichtweg umhaut, seine pointierten „Dialoge“ mit seinen Computern und Robotern sind klasse. Für mich schon jetzt die Besetzung des Jahres.

2.) Der Film ist der Geek-Film schlechthin. Ich meine: ein Typ, der in seiner (zugegeben: sehr, sehr großen) Garage mit der Hilfe von Cutting-Edge-3D-Technologie Eisen-Rüstungen mit Raketenschuhen zusammenbaut und dabei mit seinen Robotern redet? Geht es noch viel großartiger?

3.) Die kompletten ersten zwei Drittel des Films sind ein einziges Popcorn-Fest und ein grandioser Kick-Ass-Film für den Zwölfjährigen in uns allen. Die Effekte sind eine Wucht, der Film startet mit AC/DC, die Flugtests mit der Rüstung sind gnadenlos witzig, Robert Downey Jr. verprüht einen tollen, trockenen Humor und bis dahin hatte der Film von mir 4.5 Sterne, weil er bis dahin ein sehr, sehr unterhaltsamer, spannender, grandios anzuschauender, fucking Blockbuster war.

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Iron Man - Extremis
The Invincible Iron Man