Erstens, Zwotens, dicke Waden

Erstens war ich sograde eben wieder laufen und es ging ganz wunderbar flott und zackig und zwar so wunderbar flott und zackig, dass ich mich schon nach zehn Minuten in Trance gelaufen hatte und dank dem perfekten Durchhaltesong (LCD Soundsystems „Daft Punk is playing in my House“ im Soulwax-Remix) ignorierte ich das Ziehen in den Beinen.

Zweitens ignorierte ich das Ziehen in den Beinen, bis ich 50 Meter vorm Ende nicht mehr konnte, den Rest der Strecke mit höllisch schmerzenden Waden gehend zurücklegte, die nun so dick sind wie mein Oberschenkel und so hart wie mein Penis, wenn am Dienstag „GTA 4“ im Briefkarten liegt. In meinen Gedanken tummeln sich grade zehn Blondinen, die meine Waden mit Öl einreiben. Nackt.

Joggen hat so seine Vorteile, kann man sagen.