Ein beknackter und ein unbeknackter Montag

Als der Wecker heute morgen pünktlich um sieben Uhr losging, da dachte ich mir nur: „Leck mich, Du verfickter Penner“, tatschte einmal auf die Off-Taste und drehte mich nochmal um in der festen Absicht, noch eine oder auch zwei Runden zu poofen, denn ich habe heute Urlaub und so ein verlängertes Wochenende ist ganz einfach das beste, was man sich montagmorgens gönnen kann. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und René machte sich bereit für eine weitere Portion ausgedehnten Schlafes...

...als die verfickten Penner von der StadtDorfreinigung kamen und mit ihrer Laubwegblasegerätschaft um halb Acht dafür sorgten, das René senkrecht im Bett saß. Von allen Tagen im Jahr, an denen die ihr dämliches Laub wegblasen können, da suchen die sich ausgerechnet den heutigen aus, an dem ich mir einmal Urlaub genommen habe... Okay, morgen habe ich auch noch frei, morgen ist aber Dienstag und ausschlafen ist dienstags nur halb so schön wie montags...

Ich gehe sogar so weit und behaupte: das montägliche Ausschlafen ist ein revolutionärer Akt und die Laubwegpuster sind Abkömmlinge des Imperiums, Sturmtruppler mit Pustedingern. Ich hol dann mal schnell mein Lichtschwert und meine Jedi-Kutte, springe in einem gekonnten dreifachen Salto aus dem Fenster, mache eine komische Handbewegung, dank der sich die ganze Pustegeräte vom Acker machen und haue die Penner einfach mit einem geübten Schwung entzwei.

Never stör the Montagmorgenruh of the Jedi, Fuckers.