Ein herziges Re:publica-Fazit und Türen-BÄMM!

Erstens ist mir bei Julies Re:publica-Fazit grade doch sehr das Herz aufgegangen, weil's genau so ist:

Die re:publica ist für mich keine Blogger-”Konferenz”. Politische Diskussionen und Wirtschaftsgedöns, die Qualitätsdebatte und Urheberrechtsfragen sind für mich zweitrangig. Was mich an diesen drei Tagen in die Berliner Kalkscheune trieb, war die Aussicht, die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen. Überhaupt: Kennenlernen. Reden. Schauen. Drin sein. Unter Leuten und nicht allein am Schreibtisch, abends im Dunkeln vor dem Schein des Monitors. Dazu die Erkenntnis: Die gibt es ja wirklich!

Zweitens habe ich mich bei Patsys Türen-Usability-Rant eben tatsächlich beömmelt ohne Ende. BÄMM! Verstehste?

Wie zum Beispiel eine Tür, man kann sie öffnen oder schließen, drücken und ziehen, das erklärt sich innerhalb von wenigen Sekunden von selbst. Es erklärt sich auch von selbst, dass man den Türgriff verwenden kann und nicht die Hand dazwischen halten soll, wenn man die Tür schließt.

Mir ist völlig klar, dass es im Jahre 2008 eine enorme Herausforderung darstellt, ein Programm oder ein Produkt im Hinblick auf - Achtung wir lernen jetzt ein “völlig neues Wort!!!” - die Usability so zu gestalten, dass selbst Karl Arsch es kapiert. Usability sollte in Zukunft allen Wichsern da draußen nur noch am Beispiel von Türen… ja Herrgott nochmal verdammten TÜREN erklärt werden!!! [rauft sich motiviert die Haare, ein Kugelschreiber fliegt durchs Zimmer, greift hektisch nach ihren Tabletten, flucht]