Adical Musik-Promotion

Die ersten geifern sich schon wieder die Finger wund und verbreiten nicht nur unsachlichen, sondern auch unrichtigen Schwachsinn wegen der neuesten Adical-Regungen, was so banal wie vorhersehbar ist. Mit diesem neuen Tool kann man nämlich als Band, egal ob bekannt oder unbekannt, seine Musik über das Adical-Netzwerk bekanntmachen. Hervorragende Idee, zu früh rausgerutscht, dafür aber sehr gut kommuniziert:

Die Grundidee hinter dem Werkzeug ist eine automatisierte und im Vergleich zu individuelleren Kampagnen preisgünstige Werbebanner-Buchung, zunächst für Labels oder Künstler auf Kundenseite. Jeder zukünftige Kunde kann mit dem Tool ein Bild, ein MP3, ein paar Links und einen kurzen Infotext hochladen und das Ergebnis seines Banners, in dem man u.a. mit einem Klick den Song vorhören kann, ohne die jeweilige Seite zu verlassen, sofort begutachten. Ist der Kunde zufrieden mit dem Ergebnis, kann er verschiedene PageImpressions-Pakete sofort buchen und via PayPal bezahlen. (Adical.de)

Das wäre zum Beispiel ein Baustein und vielleicht Teil einer Lösung des von Herrn Shhhh neulich angesprochenen Problems der Band-Promotion in Zeiten einknickender Umsätze für die Musikindustrie. Denn am hervorragendsten finde ich daran das hier:

Gibt es viele Buchungen, dann wird gleichmäßig verteilt, und wenn es wenige sind, bewerben wir im Banner kostenfrei junge Künstler ohne Label-Deal.

Sicher: muss alles erstmal gebucht werden und es ist nur ein kleiner Baustein. Aber ein guter.

Disclosure: Nerdcore wird über Adical vermarktet. Nur falls das jemand noch nicht weiß.