LSD-Würste

04.04.2008 Misc #Drugs #Storys

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Seit ich blogge, überlege ich, wie man einen LSD-Trip mal in Worte fassen könnte. Andreas The Glumm hat das jetzt geschafft und beim letzten der zitierten Absätze habe ich grade auf dem Creative Commons Panel auf der Republica ein sehr komisches Geräusch von mir gegeben, das wie ein unterdrücktes, lautes Auflachen klang, weil es ja eins war.

Wenn man noch nie LSD genommen hat, erwartet man natürlich Farbexplosionen und so Sachen, tatsächlich kam es ganz anders.
Es war, als besuchten wir Shangri-La. Das Land der Ruhe. Der Klarheit.

Ein organisches, federndes Gefühl bemächtigte sich unserer Körper, bis in die letzte Faser, bis in die Zehspitzen, und obwohl Pepe und ich kaum ein Wort miteinander redeten, war völlig klar, dass wir exakt gleich empfanden. Ein Phänomen, dass ich auch bei späteren Trips feststellte, solange jedenfalls, wie die Trips gut verliefen.

(Eins der irrsten Erlebnisse auf einem späteren Trip: wie ich und der Bruder vom dicken Hansen nebeneinander auf dem Klo hockten und kackten. Es war, als wollte die Wurst überhaupt nicht enden, als scheidete ich ein ganzes Planetensystem aus, mit einem Schweif anderer Planeten hintendran.
"Bäh", blähte der Bruder vom dicken Hansen.)

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