China und Tibet

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Ich habe mir heute morgen den gestrigen hr2-Podcast der Sendung „Der Tag“ angehört, wie immer sehr tiefgehend inklusive Erklärungsversuchen zur Politik Chinas.

Der Streit um Tibet ist fast so alt wie der um Palästina - und ebenso ungelöst. Jetzt sind die Tibeter wieder einmal aufgestanden gegen die chinesischen Besatzer. Wieder einmal wird ein Aufstand niedergeschlagen. Und wieder hält die Staatengemeinschaft still und schaut zu - denn China ist ein wichtiger Wirtschaftspartner und die Weltmacht der Zukunft.

Dazu diesen Artikel bei Spreeblick lesen und man weiß alles, was man für die Diskussion braucht.

Die Ansicht, China werde sich durch eine festere Einbindung in das ökonomische Weltgefüge auch politisch öffnen, hält sich hartnäckig. Der Umgang Pekings mit Minderheiten innerhalb der Staatsgrenzen spricht da eine andere Sprache: Das gilt nicht nur (und nicht nur jetzt) für das annektierte Tibet. Sondern auch für medial weniger durchleuchtete Gebiete. Wie die Region Sinkiang.

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