Charlotte Roche liest „Feuchtgebiete“ in Frankfurt

charlotte.jpg

Was ich heute Abend so alles über Muschis erfahren habe, unfassbar, auch wenn mir schon die ein oder andere untergekommen ist. Frauen finden Kopfbehaarung in ihrem Genital! Männer übrigens auch. Manche Frauen versuchen beim Furzen in der Badewanne, die Gasblasen gezielt über die Klitoris zu steuern, was ihnen, falls es denn mal klappt, ein Ohjamehrdavonbitte-Gefühl beschert. Auch toll, Furz-Masturbationstechnik. Da haben sie uns Männern doch wirklich mal was vorraus.

Und dass Frauen sich unter der Dusche auch mal volllaufen lassen, ohne dazu Alkohol zu benutzen, wusste ich auch noch nicht. Jetzt verdränge ich das alles aber mal wieder schnell, zum Beispiel die Geschichte, in der sich Hellen, die Hauptfigur des Romans, getrocknetes Sperma unter den Fingernägeln aufhebt um es später als Sex-Kaubonbon wieder zu lutschen.

Denn das ist ja alles fiktiv (sic!) und erfunden und Frauen furzen nicht und kacken tun sie auch nicht. Und deshalb schließe ich einfach mit dem Fazit von Malte:

Menschen sind nun einmal von Natur aus hässlich, da hilft auch Kosmetik nicht. Aber wir haben die wunderbare Fähigkeit, die Welt in schöne Worte zu kleiden. Belassen wir es doch dabei. Besingen wir die Schönheit und Makellosigkeit der Frauen und kehren nach dem Sex ohne großes Aufheben ihre Haare vom Küchentisch.