Symbiotische Roboterschwärme: Robotolution

Sie sind hiiiiier! Die Cyberdine Corporation Forscher wollen sich selbständig weiterentwickelnde und verbessernde Roboter-Zellen konstruieren, die sich selbst zu neuen Meta-Roboter-Organismen zusammensetzen können. Und wenn diese die Menschheit dann irgendwann als Lebensform auf der Erde abgelöst haben, dann haben wir auf unserem Planeten zum erstenmal Wesen am Start, die wie dafür geschaffen sind, eine Galaxis weit weit entfernt zu erforschen.

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Nine Planets without intelligent Life

0.jpegMit dem neuen Symbrion-Projekt (Symbiotic Evolutionary Robot Organisms) sollen die Grundlagen für symbiotische und evolutionäre Prinzipien großer Roboterschwärme gelegt werden. Auch dieses Projekt wird mit 10 Millionen Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Future Emerging Technologies bis 2013 gefördert. Die einzelnen Roboter sollen sich bei Bedarf und autonom zu einem Organismus oder mehreren Organismen verbinden und dann kollektiv in und gegenüber der Umwelt handeln können. Zudem sollen sie letztlich autonom ihre Hardware und Software verändern, reparieren, verbessern und schützen können.

Vision des Forschungsprojekts ist, dass sich "Roboterorganismen" ohne Eingriff des Menschen weiter entwickeln und umprogrammieren können, wodurch auch neue Funktionsweisen entstehen könnten. Man stellt sich offenbar auch vor, dass die sich aus den Roboterschwärmen evolutionär herausbildenden Superorganismen nicht nur unterschiedlich sind, sondern sich wiederum gemeinsam in ihrer Umwelt weiter entwickeln.

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