The Teenagers - Reality Check

51pwaevoc1l_aa240_.jpgPorno-Pop könnte man das noch am ehesten nennen, was die Teenagers da machen und das nicht nur wegen der Texte, die nicht nur, aber sehr oft von explizitem Coitus handeln („On day two, i fucked her, and it was wild. She's such a slut.“). Die Mucke ist feucht und schwülstig und passt sozusagen wunderbar zum Thema, wird nur leider ab und zu wirklich etwas arg cheesy (Make it happen, Wheel of fortune). Insgesamt weiß die Platte aber schon zu gefallen. Die Melodien sind eben doch zu catchy, die Songs haben Drive und ich mochte in den Achtzigern verhafteten Pop mit Sprechgesang sowieso schon immer.

Und vielleicht ist es diese augenzwinkernde Arroganz von Zeilen wie „Cause you wanna dance or you're missing a Friend, cause you don't have any... well, we don't care. Just buy our T-Shirts and talk about us everywhere...“ die mir das Album so sympatisch machen. Aber eine Band, die einen Song „Starlett Johansson“ nennt, kann ja sowieso nicht schlecht sein und diesen Titel nehme ich jetzt genau wie Nico zum willkommenen Anlass, hier ein Bild meiner Scarlett reinzukleben, sowas macht sich ja immer gut.

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Wenn das kein Argument für die Platte ist, dann weiß ich ja auch nicht. Dazu dann die Nerd-Gimmicks wie der eingebaute MacOSX-Systemton oder ein Retrogame-Soundeffekt im Outro. Sowas muss ich ja gut finden. Sicherlich kein Meisterwerk der Popgeschichte, aber ein rundes, okayes Popalbum mit enorm viel Bums, von dem man sicherlich nicht jeden Song haben muss, aber alleine für „French Kiss“ lohnt sich das Album schon. Perfect Timing for a... French Kiss on your... soft Lips. French Kiss, you will love dis.

Video: Homecoming
Video: Scarlett Johansson
Video: Love No
Link zu The Teenagers Myspace
Link zum Video-Interview mit IHEARTCOMICS
Link zu Outtakes der US-Tour 2008

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