Träumen Menschen von zärtlichen Androiden?

Es ist für meinen Geschmack starker Tobak, den der Brite David Levy in seinem aktuellen Buch „Love and Sex with Robots“, das den Anstoß zur Titelgeschichte der neuen TR-Ausgabe gab, ausbreitet. Wir werden in 50 Jahren nicht nur Roboter als ausgefeilte Sex-Spielzeuge nutzen, sondern auch mit Freude emotionale Beziehungen zu ihnen entwickeln, lautet seine These. Mehr noch: Roboter werden in der Lage sein, diese Gefühle glaubwürdig zu erwidern.

Nehmen wir einmal an, dass Emotionen nicht einem diffusen „élan vital“ entspringen, sondern sich eines Tages tatsächlich sehr detailliert modellieren lassen. Wohin würde uns das führen?

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