Nom Nom Nom

11.02.2008 Misc
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/nerdcore/public_html/wp-content/themes/NC12/single.php on line 65

Share: Twitter Facebook Mail

Irgendwann vor so zwei Jahren. Ich sitze im Hotelrestaurant in Los Angeles, habe grade fertiggefrühstückt, da kommt endlich seins. Und wie er reinhaut und schmatzt die ganze Zeit. Ein eigentümliches Schmatzen war das, nicht dieses offensichtliche Schmatzen, das man dank guter Erziehung ja gerne vermeidet. Eher so ein irgendwie seitliches, gepresstes Schmatzen war das. Irgendwie gequetscht. Oder so.

Jedenfalls wäre ich fast über den Tisch gesprungen und hätte den Typen gerne erwürgt. Oder wie Patsy schreibt:

Im Kino fällt mir immer auf, dass ich Menschen im Allgemeinen unglaublich nervtötend finde. Ich hasse die Art wie sie… wie sie… nun, wie sie einfach existieren. Wie sie reden, lachen, grummeln, seufzen, stöhnen, knuspern und durch die Nase atmen. Im Ernst, liebe Leser, furzende Menschen regen mich lange nicht so auf wie Menschen, die Essgeräusche verursachen. Bei furzenden Menschen denke ich: Mein Gott, er/sie hat halt Stoffwechsel, wer hat das nicht? Menschen können neben mir kotzen, verbluten, Pipi machen oder ein Häufchen bauen. Das ist mir wurscht, wo wir schonmal bei dem Thema sind. Es ist mir völlig wurscht. Es juckt mich nicht. Aber Essgeräusche… das hat etwas Teuflisches.

Das will ich sehen, gute Frau, dass Dir das wurscht (sic!) ist. Aber Essgeräusche, da gebe ich Dir vollkommen recht, die sind das schmatzgewordene Grauen. Nom Nom Nom.