Über Moby

09.01.2008 Misc Music #Storys

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Ich habe Moby schon live gesehen, da habt ihr Moby noch nichtmal buchstabieren können. Das war auf der Mayday 1993 und schon damals war mir irgendwie klar: der Typ hat eine Idee, die ist auch relativ schick, die malt er dann aber mit einer Riesenportion gepflegter Langeweile bunt aus. Und als er sich dann in Jesus-Pose auf sein Keyboard stellte, während seine „1000 Beats“ „Thousand“ durch die Westfalenhalle röhrten, da hatte ich den Kerl sowieso gefressen.

Go! - Das Twin Peaks-Theme zu House Beats. Schick. Aber zu lang. Und zu gedehnt. Wie Kaugummi. 1000 Beats - ein schicker Technoloop, der immer schneller wird. Genau einmal sensationell, dann nur noch langweilig. Und alles, was danach kam, war noch viel langweiliger. Ein langweiliger Soziologe, der denkt, er hätte mal sowas wie Punk gemacht. Das ist Moby. Langweiliger Soziologie-Techno-Punk-Hop-Mist.

Und deshalb verlinke ich sein neues Video nicht. Sondern das hier:

Verdammt.

(via)