Erste Amtshandlung 2008: braune Arschlöcher unterbuttern

01.01.2008 Misc #Nazis #Storys

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Dieses Jahr fing schonmal ziemlich gut an. Ein Nachbar des Kumpels meinte, die „Molucken“ hätten zwar „Kohle für Böller“, würden ansonsten aber „keinen Finger krum machen“ und „uns allen nur auf der Tasche liegen“. Es ist ein Fehler, so etwas zu sagen, wenn ich in Hörweite bin, denn ich halte bei solchen Sprüchen aus Gewohnheit niemals meinen Mund.

Erst recht nicht, wenn ich rotzevoll bin.

„Hörma, Deine scheiß Nazi-Sprüche kannste woanders reißen.“
„Was heißt hier Nazi? Is' doch wahr.“
„Wer hat denn angefangen, die Typen da zu beschimpfen?“
„Was, das Pack da drüben? Die kommen hierher, leben auf unsere Kosten und schaffe' nix.“
„Naja, auf Deine Kosten wohl weniger...“
„Was soll das denn heißen?“

Und so weiter.

Das erfuhr ich eben aus einem Telefonat, in dem mir noch dazu erzählt wurde, dass man uns dann auseinandergezerrt habe, bevor irgendwas passierte. Nochmal Schwein gehabt, ich bin miserabel im Sich-Hauen. Ich weiß davon jedenfalls nix mehr, was öfter vorkommt bei Bier-Wodka-Sektgemisch in der Blutbahn, finde aber auch so: das Jahr ging ja schonmal gut los.