Voll mit Gans

25.12.2007 Misc #Food #Storys

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Meine Güte, ich bin immer noch satt.

Zwei Gans-Keulen und ein Scheibchen Brust plus drei Knödel garniert mit Rotkraut und diesem Gekröse, von dem ich nie weiß, wie es heisst. Der Klassiker. Über all das Rotweinsoße drübergeschüttet und in einem Gelage mit Eltern, meiner Cousine, Nichte und Neffe und dessen blondierter Freundin in Rekordzeit verspeisst. Als ich die letzte Schaufel Gans-Knödel in meinen Rachen und von dort in meinen Magen beförderte, platzte mein Bauch und der ganze Kram ergoss sich auf den Weihnachtsfußboden. Was für 'ne Sauerei.

Danach den DVD-Player von Daddy repariert, indem ich ein wenig am Scart-Anschluß gerüttelt habe. Jetzt kann er seine neue Joe Cocker-DVD anschauen und das ist quasi meine Schuld. Der arme Mann. Schließlich versuchte ich mich an Hogfather, diesem Terry Pratchett-Zweiteiler. Aber mit der Scheibenwelt werde ich einfach nicht warm, kann man nix machen. Ich meine, ich mag ja dieses Grundszenario, eine Scheibe auf einer Schildkröte als Welt, das hat schon was. Dann kann ich aber mit reiner Fantasy eben doch zu wenig anfangen, trotz Labyrinth und Dark Crystal. Aber ich habe ja auch noch nichtmal die Tolkiens gelesen. Steinigt ihn!

Und von wegen Fantasy: ich mag ja tatsächlich diese alten Schinken von „Die größte Geschichte aller Zeiten“ bis Dings, der Name fällt mir gleich ein, aber dann ist der hier schon online. Das ist Fantasy vom Feinsten! Brennende Büsche! Auferstehende Menschen.... Zombies! Nicht George A. Romero hat die Zombies erfunden, sondern die Bibelschreiberlinge! Hätte man mir das damals im Religionsunterricht erklärt, wäre ich heute glaubenstechnisch vielleicht etwas toleranter. Vielleicht. Etwas.

Jedenfalls: die Verwandtschaft ist weg, ich um ein paar Socken reicher und immer noch pappsatt. Gans, anyone?