Weihnachtsgeschichten und sowas.

Eigentlich ist ja die Weihnachtsgeschichte des Jahres, und ich meine damit sicher nicht die hier, sondern die von Mike. Die passt zwar so gar überhaupt nicht zu diesem Bild da oben, das ist mir aber tatsächlich vollkommen wurscht.

Ich sitze im Zug nach Frankfurt. Kein wirkliches Ziel, keine Aufgabe nur durch die Stadt laufen und Zeit totschlagen. Andere machen Weihnachtseinkäufe, ich weiß aber nicht für wenn ich was kaufen soll. Hätte sowieso kein Geld, hab mich in letzter Zeit ein wenig finanziell übernommen.

In zwei Tagen ist Weihnachten und wie all die Jahre zuvor bin allein. Während der Feiertage ist die Einsamkeit am schlimmsten. Jedes Jahr wartet man darauf, daß etwas passiert. Ein Wunder, der Geist der Weihnacht kommt vorbei und am Ende wird alles gut. Aber das Leben ist keine Geschichte von Charles Dickens.

Geduld muss man haben heisst es, sich zusammenreisen. Klingt logisch wird aber im Laufe der Jahre immer schwieriger. Wenn man jung ist hat man ein Bild wie man sein möchte. Wenn man älter wird bekommt man von anderen erklärt wie man sein soll und schließlich stellt man fest wie man tatsächlich ist.

Dummerweise hört dann niemand auf zu sagen wie man eigentlich sein sollte [...]

Aber weil die mir ein bisschen zu nachdenklich daherkommt, muss ich da nun ein paar Kontraste setzen. Am besten geht das wahrscheinlich mit asiatischen Ladyboys, wozu dann auch der aktuelle Wulff Morgenthaler, den ich eigentlich neulich schon verlinken wollte und es aus mir nicht mehr einfallenden Gründen dann doch gelassen habe, ganz hervorragend passt.

In diesem Sinne: ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest euch allen da draußen. Beschenkt euch gegenseitig den Ast ab und esst soviel ihr könnt, kuschelt ein bisschen unterm Weihnachtsbaum und sagt auch der Oma mal wieder Hallo. Feiert schön im Kreise eurer Familie und habt euch alle mal wieder so richtig weihnachtlich lieb. Ihr Pfeifen.