Ein kurzer, bescheuerter Text über eine Lieblingsbeschäftigung

26.11.2007 Misc #Storys

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Hach, ich lieg so gern im Bett. So richtig richtig gerne. Dabei spielt es für die Bettliegerei auch keine Rolle, ob alleine oder zu zweit. Oder zu dritt. Hauptsache im Bett liegen. Das mach' ich so gerne. Ich kann da stundenlang rumliegen, im Bett. Vor allem Morgens. Nochmal so richtig schön in die Decke einkuscheln und auf den Wecker scheißen. Einfach liegenbleiben. Im Bett.

Wäre das Wort nicht so dermaßen negativ besetzt, ich täte von mir behaupten, ich sei bettlägerig. Aber es ist ja so dermaßen negativ besetzt, weshalb ich's einfach beim „Hach, ich lieg' so gern im Bett“ belasse. Reicht ja auch, versteht ja jeder. Jedenfalls: ich schlaf auch gerne mal etwas länger. Und lieg' dabei im Bett, is klar. Die perfekte Kombo. Schlafen und im Bett liegen meine ich. Wahrscheinlich haben sie Betten genau für's schlafen erfunden. Vielleicht aber auch zum einfach so drauf rumliegen. Oder für andere Sachen. Vielleicht aber auch nicht, was weiß ich.

Ich liege so dermaßen gerne im Bett, echt jetz. Kann man sich gar nicht vorstellen. Vielleicht sollte ich das mit einem Beispiel untermauern, das Gerneimbettliegen, weil: sonst kann man sich das gar nicht vorstellen. Heute morgen klingelte mein Wecker um Sieben und ich bin dann einfach liegengeblieben. Aufgestanden bin ich um Viertel vor Neun, wobei ich noch locker ein paar Stunden länger hätte rumliegen können. Ich entschuldige mich übrigens dafür, dass sich das da oben gereimt hat, der Rest aber nicht mehr. Ich bin ein miserabler Reimer. Aber ein hervorragender Imbettrumlieger.

Ein Nachbar von mir hieß übrigens Reimer mit Nachnahmen, ob der aber reimen kann, weiß ich allerdings nicht. Und ob der gerne im Bett rumliegt, interessiert mich echt nicht die Bohne.