Wie ich heute morgen fast (aber eben nur fast) ziemlich derbe auf die Schnauze gefallen wäre

23.11.2007 Misc #Rant #Storys

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Als ich heute morgen im Halbschlaf das Gebäude betrat, in das ich jeden Morgen hineingehe und irgendwann abends wieder hinaus, stellte ich mich wie immer mit eigentlich geschlossenen Augen, eigentlich weil sie ja doch einen Spalt breit geöffnet waren, vor die geschlossene Aufzugstür und drückte den Knopf, auf dem ein Pfeil nach oben leuchtete, wartete, während ich die LED-Anzeige über der Türe beobachtete, wie sie von Drei auf Zwei und von Zwei auf Eins und von Eins auf „E“ sprang, auf den Aufzug, sah die Schiebetür aufgehen und betrat den Aufzug, wo ich auf einmal ganz ausserordentlich furchtbar erschrak...

...WEIL DIESER KACKAUFZUG AUF EINMAL KEINEN BODEN MEHR HATTE,...

...denn die Drecksau hatte circa 20 Zentimeter zu tief gehalten, was bei mir zu leichten Verwirrungen der Gleichgewichtsgewohnheiten führte und so versuchte ich nun mitten im Aufzug mit weiten Schritten und wild mit den Armen rudernd den von der Gleichgewichtsverwirrung herrührenden Gleichgewichtsausfall auszugleichen, was ich grade noch so, aber wirklich nur grade noch so hinbekam, ohne mir die Fresse auf dem Metallboden oder die Stirn an der gegenüberliegenden Wand blutig zu hauen.

Was ich mit diesem doch ziemlich lang und unnötig umständlich geratenen Satz eigentlich sagen wollte: guck verdammt nochmal, wo Du hinlatschst, René.