Serienstöckchen

26.10.2007 Misc Movies #TV

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Da krieg ich von Julie ein Stöckchen voller Fernsehserien an den Kopf, da kann ich ja wohl nicht anders...

1) Schaust du regelmäßig TV Serien?
Ja, manche, aber mehr aus Zufall, weil die Glotze im Hintergrund läuft, während man am Rechner arbeitet. Da fangen dann eben die Simpsons an und dann schaut man auch mal hin. So hin und wieder zumindest. Die ersten drei South Park-Staffeln habe ich regelmäßig gesehen, King of Queens habe ich früher regelmäßig geschaut. Leider beginnen die meisten Serien zu Zeiten, in denen ich noch im Büro sitze. Weshalb ich, sagen wir mal: andere Kanäle als das Fernsehen nutze, um eine Serie zu sehen.

2) Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?
Das generelle Setting (worum geht's?), die Charaktere und dass einzelne Folgen eine abgeschlossene Geschichte erzählen. Ersteres ist klare Geschmackssache. Da bevorzuge ich allerdings nicht, wie man vermuten könnte, Horror, Sci-Fi oder allgemeiner Phantastik. In diesen Genres bin ich dermaßen durch Filme sozialisiert, dass mich Serien aufgrund ihres naturgemäß niedrigeren Budgets meistens enttäuschen. Klar gibt es Ausnahmen. Heroes etwa. Supernaturals hört sich auch gut an, habe ich allerdings noch nicht angesehen. Aber hey: Jason Vorheese hat im der 13. Folge einen Cameo-Auftritt. Weitere Ausnahme ist Firefly, leider viel zu früh abgesetzt. Jedenfall bevorzuge ich hier keine Genres, sondern ein generell eher schräges Setting. „Six Feet Under“ - herrlich. „IT Crowd“ - noch besser. „Black Books“ - auch schick. Alles Serien, die eher auf Geek-Chique.

Die Charaktere sind extrem wichtig in Serien. Die müssen überzeichnet und gleichzeitig menschlich ankommen. Tun sie das nicht, knallen sie bei mir an eine Wand. Ein Beispiel wäre da „Hinterm Mond gleich links“, eine Serie, die bei mir niemals gezündet hat. Keine Ahnung warum.
Am wichtigsten ist mir allerdings fast der letzte Punkt: die abgeschlossene Geschichte. Mit Serien wie „Lost“ kann man mich jagen, immer scheiß Cliffhanger und uah, die große Geschichte, von der nichtmal die Produzenten wissen, wie sie ausgehen soll. Das Ergebnis ist ein blöder Eiertanz, nicht mit mir. Was waren das noch für Zeiten: Colt Seavers in jeder Folge am Set für einen Film, wenn ein Cop angefahren kommt und ihm den diesmal zu jagenden Flüchtling vorlegt, woraus sich die Geschichte entspinnt. Jedesmal das selbe, jedesmal anders, jedesmal fucking awesome. Das waren noch Serien.

3) Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?
Nein. Weil ich nicht an den Fernseher als Ausstrahlungsmedium gebunden bin.

4) Und welche geht überhaupt nicht?
Wie oben schon erwähnt: Lost, 24, alles mit CSI... das sind diese neumodischen Hochglanz-Serien, Dallas für Action-Junkies. Nein danke, ich brauche Zeugs with a Twist. Auf Soaps und sowas muss ich nicht weiter eingehen, nehme ich an. Noch viel schlimmer: Arzt-Serien. Und NOCH schlimmer: Anwalts-Serien. Am ALLERschlimmsten: Charmed. Und das trotz Alyssa Milano. NOCHviel schlimmer: OC California. Ich mag eigentlich die meisten der Pro7-Serien, die immer von diesen hippen, dynamischen Menschen handeln, nicht. Aber der Rest ist ja meistens noch schlimmer. Und deutsche Serien gehen auch meistens gar nicht. Wenn ich's mir so recht überlege, bin ich nicht so wirklich der Serien-Typ. Weshalb die F5 ja auch Filmfreunde und nicht Serienfreunde. Klingt logisch, wa? Isses auch.

5) Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?
Manchmal, wenn mich eine Serie wirklich begeistert. Von den Simpsons habe ich drei Staffeln, von Futurama eine, ich habe „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ auf DVD und drei Staffeln von „Six Feet Under“. Die DVDs der „IT Crowd“ werden demnächst dazukommen.

Das Serienstöckchen fliegt natürlich weiter an die Filmfreunde Nilz, Batz, Dominic und Malcolm, dazu hätte ich dann gerne noch die Seriendings von Silka, Jan und Jeriko.