WTF? Gravenreuth verurteilt...

MUHAHAHAHAHAHAHAAaaaaaaaaaaaaaaa... Viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Und ja: das ist hemmungslose Häme. Ich bin Nelson Muntz und zeige mit dem Finger auf dieses [...] uns sage ganz laut: HAAA-HA!

Der in IT-Kreisen berühmt-berüchtigte Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth wurde nach einem Bericht der taz vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt. Der Anwalt hatte die Domain der taz pfänden lassen.
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Der Verurteilung ging ein langer Rechtsstreit voraus. Im Mai 2006 hatte der für Abmahnungen bekannte Gravenreuth die Tageszeitung abgemahnt, weil er unbestellt eine Bestätigungsmail für den taz-Newsletter erhalten habe. Als die Zeitung nicht zahlte, habe Gravenreuth eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dem Münchner Anwalt wurde darin ein Betrag von 663,71 Euro zugesprochen, den die taz zahlte. Dennoch ließ der Anwalt die Domain www.taz.de pfänden und versuchte sogar, sie zu versteigern. Er begründete diesen Schritt damit, dass er kein Geld von der Berliner Tageszeitung erhalten habe.

Zur Info: Gravenreuth war schon in C64-Kreisen berühmt-berüchtigt, kam sogar auf Copy-Partys und lies munter die Cracker hochgehen. Und jetzt das. Manchmal glaube ich, es gibt doch einen Gott da oben irgendwo. Dauert aber nicht lange.

Ich könnt mich bekringeln!

(via alle quasi)