Hip und Trendy

Worte, die eigentlich positiv besetzt sind, deren Klang aus dem Munde eines Renés allerdings durchaus eine negative Konotation besitzt: hip, trendy, dynamisch, locker, easy, tight, Power und cool gehören genauso sicher dazu, wie Dresscode oder Karriereoption.

Daneben bin ich durchaus so arrogant zu glauben, dass meine Beiträge in den Warner-Umfragen in den Marketing-Büros von Warner für allgemeine Belustigung sorgen. Zur „Band“ Marquess gab es heute folgendes von mir eingeschenkt:

„Song Nummer Eins ist nicht ganz so scheiße wie Nummer zwei, der nicht ganz so Scheiße wie Nummer drei ist und Nummer Vier ist ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz weit unten...“

Ich denke, diese Antwort wird von den werten Damen als „erfrischend ehrlich“ gelabelt. Nach meiner eigenen Syntax hätte ich ja auch schreiben können:

„Der erste Song ist so hip und trendy, dass es kracht und der zweite besticht durch die lockere Easyness, aber beide zusammen sind lange nicht so tight und cool wie darauf folgenden Nummern Drei und Vier. All das klingt so dynamisch und voll Power, dass ich mich spontan auf dem Klo auf meinen Dresscode übergeben habe. Ich denke, meinen Karriereoptionen hat das nicht gutgetan.“

Ich glaube aber kaum, dass sie das verstanden hätten. Oder unterschätze ich etwa die hippen, dynamischen, trendigen Marketing-Anjas?

Blogdings, der eindeutig durch die arrogante Schnepfe aus dem Fahrstuhl von heute morgen inspiriert wurde. Wer morgens nicht zurückgrüßt, dem ist mein vernichtender Hass sicher. Willkommen auf der dunklen Seite, Schätzchen.