Karla im Koma (12): Super Chemical Hyperenhanced

24.07.2007 Misc #Storys

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Das hier ist Folge 12 der Blogsoap Karla im Koma von unser aller Batz initiiert. Hier Folge Eins und die Regeln, hier die weiteren Folgen: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11

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karla.jpg

Als sich Ernst Werner der ohnm?chtigen Schwester Uta zuwendet, bemerkt er aus den Augenwinkeln den Leichenwagen in den hinteren Winkeln des Heizungskellers, er bemerkt die Hand, die unter dem Tusch hervorgerutscht ist, er kennt die Uhr am Handgelenk. Es ist die Leiche vom ollen Zahneck, der dummen Sau. Gut dass er tot ist, denkt sich der Ernst, die Beute teilen wir also nur durch drei. Und hey, vielleicht werde ich diesen bl??den Bock auch noch los. Er dreht sich um, zieht leise seine Pistole aus der Tasche und schraubt gem?chlich mit einem fiesen Grinsen den Schalld?mpfer auf. Du kommst mir nicht in die Quere, Du bescheuerte Krankenschwester.

Er sieht nicht, wie sich das Leichentuch hinter ihm erhebt, sich der tote Zahneck mit vollgeblutetem Hemd aufrichtet und langsam auf ihn zuschlappt. Erst als es zu sp?t ist, vernimmt er die Worte des Zombis: Gehiiiiiirrn!

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Pascal sa? in der Dunkelheit des Krankenwagens. Die Transformation war beinahe abgeschlossen. Sie hatte ihn ausgelaugt, fiebrig gemacht, er hatte im Wahn Dinge ausgesprochen, die den Tiefsten Untiefen seines Unterbewusstseins entsprungen waren, doch nun war er fast einer von ihnen. Er war ein S.C.H.A.L.C.K.E., ein Super Chemical Hyperenhanced Anabolica Langustencholerischer Krass-Ermittler in Ausbildung, er hatte die Superpower und war ein von der intergalaktischen Transenpolizei im Schminken geschulter Jedi erster Kaj?te. Und Tante Wachtel hatte ihm alles beigebracht. Er dankte ihr nochmal im Gedanken, schwang seinen Umhang und schlug gegen die T?re des Wagens, dass es diese aus den Angeln hob und zwanzig Meter weit mit einem heftigen PLATSCH! in den Brunnen bef??rdert, an dem Patrick grade sitzt und vor Schreck vom Brunnenrand plumpst. Noch bevor Patrick den Boden ber?hrt ist Pascal herbeigeflogen, packt ihn am Schlawittchen, fliegt mit ihn einhundert Meter in die H??he und sagt: So, und jetzt reden wir beide, Du Fr?chtchen...

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Erz?hlen Sie keinen Mist, Herr Bock. Ich kenne Sie. Sie erz?hlen immer nur Mist.
Doch, doch! Ich habe Beweise! Hab ich doch gesagt!
Kann ja jeder sagen
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!
Aber...
Nix!

So langsam ging Joachim Bock das Gespr?ch mit dem Polizisten auf die Kl??ten.
H??ren Sie, sagte er, Hier im Krankenhaus ist der Teufel los. Zombies, au?erirdische Superhelden und Penisprothesen. Au?erdem d?rfte ich das alles gar nicht wissen und wenn ich nicht eine imagin?re Figur in einer Blogsoap w?re, dann w?sste ich das auch gar nicht. Aber die Tatsache, dass ich das alles wei?, sollte ihnen zu denken geben, denn es ist der Beweis, das auch sie, verehrter Polizist, gar nicht existieren. Qoud erat demonstrandum!
Verdammt, das ist nat?rlich ein Argument. Und Penisprothesen sollte man auch nicht untersch?tzen, manche davon sollen Pickel und Hautreizungen hervorrufen sprach der Polizist. Ich lasse sofort eine... ach was... f?nf Hundertschaften anr?cken und das Krankenhaus umstellen.

Sprachs und schon r??hrten drau?en die Rotorbl?tter der Helikopter um die Wette, fies helle Scheinwerfer leuchteten zum Fenster herein und oben auf dem Dach zw?ngte sich John McClain im blutverschmierten Unterhemd in einen Luftschacht.

Kommen Sie nach Wolfrathshausen, dem Kaff der Sonne - da macht das Leben noch Spaaa?...

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Und wer jetzt in den Kommentaren zuerst Hier! schreit, der muss darf die dreizehnte Folge schreiben, die letzte kommt dann wieder vom Meister Batz pers??nlich. Und dann wird das verfilmt, es gibt jede Menge Karla-Merchandising und wir werden alle furchtbar reich.