Von der Unzufriedenheit des Menschen an sich und im speziellen

13.07.2007 Misc #Weather

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Was wir am Wochenende erleben werden, ist, dass Neunzig Prozent aller Zeitgenossen rumweinen werden, weil es ja so affenhei? und schw?l sei und man k??nne ja bei dem Wetter keinen Finger r?hren und man schwitze ja die ber?hmten Sturzb?che und ?berhaupt, der Klimawandel, ich sag ja, der Klimawandel.

Nun kann man vom Klimawandel halten, was man will, ich pers??nlich halte ihn ja f?r ein ziemlich bl??des Arschloch, aber im Sommer ist es nunmal hei?, da beisst die Maus keinen Faden ab. Und jetzt werden alle, die die ganze Zeit gemeckert haben wegen der zwei Wolkendecke da seit ein paar Wochen, die werden sie ab morgen wieder herbeiflehen. Was bei mir folgende Frage aufwirft:

Muss der Mensch eigentlich immer was zu meckern haben? Ich meine: kann er sich nicht einfach mal zur?cklehnen und sagen: Hey, heute haben wir aber tolles Wetter da drau?en! Es schifft zwar wie Sau | Ich schwitze zwar wie ein Yeti auf Sardinien, aber was sollst? Ich sitze hier im Liegestuhl, und trinke ein k?hles Bier | Ich sitze hier vorm Rechner und schau mir einen guten Film an. Und Frauen in knappem Bikini | in nassen T-Shirts sehen ja wohl auch immer knackig gut aus. Immer. Sowas k??nnte man ja auch mal als Statement vom Stapel lassen.

Stattdessen werden die Stapellasser am Wochenende wieder meine Nerven strapazieren. Und ?berhaupt, es ist schon wieder viel zu schw?l da drau?en.