Von Business-Kasper, Wackelelvis und k?nstlichen Wimpern... und Bloggern!

Es gibt so drei oder vier Typen Mensch, vor denen habe ich per se keinen Respekt, eine rein oberfl?chliche Anma?ung meinerseits, aber bei bestimmten Verhaltensweisen oder gar ?u?erlichkeiten kann ich nicht anders. Da rollen sich mir nichtmal die Zehenn?gel nach oben, nein: wenn ich solcherlei Menschtum beobachte, am?siere ich mich gar k??niglich ?ber die Niederungen, derer so ein Mensch zu betreten in der Lage ist.

Da h?tten wir zum einen den Business-Kasper in mittleren Jahren, auch gerne mit Headset ausgestattet. Diese Gattung trifft man immer in glattgeb?geltem Anzug. Es sind Alpha-M?nnchen, Typ Boss, unheimlich wichtig und sondieren grunds?tzlich ihre Umgebung auf der Suche nach anderen Bossen, die sie fertigmachen m?ssen. Viele dieser Menschen entsprechen der Gattung Arschloch, die wir an anderer Stelle schon kennenlernten. Sie ziehen auch gerne Trollies hinter sich her und versperren einem telefonierend mit einem Finger auf dem Headset den Weg. Ab und zu trete ich mit voller Absicht in die vor mir her trollenden Trollies der Business-Kasper, damit sie merken, dass sie nicht alleine sind auf der Welt.

Ein weiterer Mensch, dem ich grunds?tzlich jegliche Denkf?higkeit abspreche sind Menschen, die beim Gehen den Oberk??rper mehr als zehn Zentimeter hin und herbewegen. Normalerweise findet man derlei Gezeucht im HipHop-Milleu. Crazy schepp aufgesetzte Kappen und seltsam verdrehte Fingerhaltungen zeugen von garlich greuslich verschobenen Synapsenkonnektionen. Diesem urbanen Typus des Prolo-Wackelelvis entspricht die d??rfliche Variante Bauer, der auch gerne beim Gehen seitlich mal einen Raum von bis zu 30 Zentimetern und mehr einnimmt. Wahrscheinlich kompensiert diese k??rperliche Seitw?rtsbewegung fehlende Pimmelzentimeter, wer wei?. HipHopper und Bauern haben kleine Pimmel, eine Theorie die ich hiermit an die seri??se Wissenschaft weitergeben will.

Der seri??sen Wissenschaft diametral gegen?ber stehen ja Damen mit grell bemalten, langen, k?nstlichen Fingern?geln. Diese braungebrannten Gesch??pfe mit immer blondgef?rbten Haaren, zumindest aber haben sie blonde Str?hnchen, unterhalten sich vorwiegend mit ihrem Handy und machen dabei von dem W??rtchen Ey! einen derma?en h?ufigen Gebrauch, dass man ihnen sofort die k?nstlichen Wimpern mitsamt den k?nstlichen N?geln ausrei?en mag und zusammen mit ihrem Handy aus dem Fenster werfen will, was aber ?berhaupt keinen Zweck haben w?rde, weil ihnen schwuppsdiwupps neue Fingern?gel und Wimpern und Handys aus ihrem K??rper wachsen w?rden, denn es sind Mutanten mit der f?rchterlichen F?higkeit der Banalerneuerung. Die uns?gliche G?lcan ist ein Paradebeispiel f?r diese Gattung.

Und dann w?ren da noch diese naturnarzistischen Blogger, die... [Fortsetzung in den Kommentaren erbeten]