Der Souverän

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Bei allem, was diese Regierung tut oder tun will, von sich gibt und von sich geben lässt, liest man in Blogs immer wieder diese Zeile, diese Worte die man wirklich, aber wirklich nicht im Zusammenhang mit Politik hören will. Diese Worte sind „...was mir am meisten Angst macht...“ Ich möchte nochmal an das zwar strapazierte, deshalb aber nicht weniger richtige Zitat aus „V for Vendetta“ erinnern.

Nicht das Volk sollte Angst vor seiner Regierung haben, die Regierung sollte Angst vor dem Volk haben.

Wenn es tatsächlich so ist, dass die Maßnahmen der Überwachung, Übersicherung und Kriminalisierung überhand nehmen, dann müssen wir so konsequent sein, und der Regierung drohen. Nicht dem Staat an sich, dem System oder seinen Organen, sondern ganz konkret den Personen in ihren Funktionen als Amtsträger.

„Merkel, Schäuble und die ganze Bagage: wenn Ihr nicht über Überwachung reden wollt, sondern einfach mal machen, dann habt ihr im Bundestag nichts verloren und wir WERDEN dafür sorgen, dass ihr gefeuert werdet. Denn alle Staatsgewalt geht vom Volk aus und das WISSEN wir.“

So oder ähnlich sollte man das machen. Allein: die meisten Bürger haben kein wirkliches Gefühl für Überwachung, haben kein Problem damit, haben ja keinen Dreck am Stecken. Also was solls. Mir wird bei dem Gedanken schlecht, dass zuerst die Videoüberwachung, dann die Onlineüberwachung und schließlich irgendwann in ein paar Jahren auch bei uns fliegende Kameras durch die Gegend sausen wir jüngst in England.

Eingesetzt werden soll die Drohne zur Bekämpfung von "Verbrechen und antisozialem Verhalten" sowie zur Überwachung der "öffentlichen Ordnung"

Bei diesem ganzen Mist, der sich da abzeichnet und der auch kommen wird, da bin ich mir sicher (sic!), werde ich nicht ängstlich. Ich fühle mich provoziert und tendiere dann zu einem ausgestreckten Mittelfinger. Sollten bei uns auch eines Tages sprechende Kameras installiert werden, die mich anmachen, wenn ich eine Kippe auf die Straße werfe: ich werde sie genüßlich austreten und weitergehen.