Mir ist nichts peinlich.

08.05.2007 Misc Music #80s #Pop

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Mit elf hörte ich die Scorpions. Mit zwölf hörte ich A-Ha. Mit Dreizehn Bellinda Carlisle. Mit Vierzehn irgendwas anderes schlimmes. Und all das, obwohl ich mit fünf Jahren meinen ersten Plattenspieler inklusive AC/DCs „Back in Black“ geschenkt bekam. Zu konstatieren, dass da irgendwas zwischen fünf und elf Jahren auf dem Weg verloren ging, ist korrekt, aber unfair. Schließlich hat jeder von Euch ein dunkles musikalisches Kapitel im Keller. Ach verdammt, ich habe sogar Sandra gehört. Maria Magdalena und sowas. Steinigt ihn!

Aber niemals, nie nie nie Alphaville oder die Fine Young Cannibals. Und nein, die Erfinder des Schrott-Pop Modern Talking waren mir auch von Anbeginn zuwieder. So dermaßen zuwieder, dass ich, als ich einmal eine Platte von ihnen in einem Gewinnspiel in einem Songtexte-Heft in DIN A6 gewann - die Dinger waren damals™ furchtbar modern, raus auf die Straße ging und sie anzündete. Vinyl brennt ziemlich geil und spuckt brennende schwarze Fäden auf den Asphalt.


(Youtube Direkthurricane)

Übrigens ist es ein reiner Zufall, dass der neue Guns'n'Roses-Song „Chinese Democracy“ anfangs genau wie „Rock you like a Hurricane“ klingt und hat mit diesem Posting soviel zu tun, wie ein Sack Reis mit Paradies-Städten in Terminator 2. (via)