Klimagalle

Wisst Ihr, mir kommt dabei die Galle hoch. Die Uno stellt ihren Klimabericht vor, ein bis in die letzte Zeile konstriertes Ding, an dem alle, aber auch alle rumgefeilt und mitgeschrieben haben, das unter Einfluß von Lobbyismus entstand und das dennoch sagt: Leute, wir sind ziemlich gefickt. Aber sowas von.

Und was macht unsere merkbefreite Merkel, wenn sich tatsächlich eine Gelegenheit bietet, den CO2-Ausstoß zu senken? Sie stellt ihren dicken Hintern vor die stinkende Automobil-Industrie, die deshalb mehr Spritfresser verkauft, weil wir uns einen daran aufgeilen, mit 220 Sachen über die Autobahn zu brettern.

Wir sind doch alle daran Schuld, wir, weil wir dicke Audis fahren, die Politiker, weil sie nur Phrasen dreschen und ansonsten die Scheine von der Wirtschaft einstecken, und die Wirtschaft, weil sie nur in Quartalsergebnissen denkt, nicht aber in Kategorien wie Verantwortung oder Langfristigkeit. Der Ami derweil manipuliert und von sich gibt: Alles nicht so schlimm und wir sind sowieso nicht schuld. Nicht, dass es etwas ausmachen würde, wäre das alles anders.

Denn selbst wenn wir etwas ändern würden, oder gar Amerika, dann gehe ich immer noch davon aus, dass dem Vorhaben Klimaschutz die Chinesen dem ganzen einen Riesenhaufen vor die Tür setzten, würde man sie von Seiten eines Uno-Umweltorgans unter Druck setzen. Die Chinesen scheißen auf ihre Studenten, sie scheißen garantiert auch auf das Klima. Wäre das alles ein Wirtschaftsthriller, die Handlung wäre so vorhersehbar. Die von Wirtschaft vollgeschleimten Politiker, die schleimenden Wirtschaftsheinze, und die tumbe Masse vor der Glotze: alle wissen sie Bescheid, holen sich ein neues Bier oder auch einen Maibach und lassen es einfach geschehen, so als ob es scheißegal wäre, wenn die Welt zu Klump geht.

Wahrscheinlich müssen tatsächlich erste Inseln weggespült werden, ein Tornado in Deutschland wäre auch nicht zu verachten und wenn die Osterglocken irgendwann schon im Dezember blühen, dann könnte es sein, dass sich was tut. Dann ist es nur leider viel zu spät. Wir stecken bis zum Hals in der Scheiße, riechen aber nix, weil wir da schon seit hundert Jahren drinstecken.